Guqin

Auktion

Chinesische Zither für 15,4 Millionen

Eine chinesische Guqin aus dem Jahr 1120 erzielte einen Rekorderlös.

Ein im Jahr 1120 für den chinesischen Kaiser Song Huizong hergestelltes Saiteninstrument ist in Peking für 136 Millionen Yuan (15,4 Millionen Euro) versteigert worden. Es handelt dabei um einen Rekorderlös für eine solche siebensaitige Guqin mit einem Resonanzkörper aus Holz. Auf der Oberfläche befinden sich Intarsien aus Gold, Silber und Hirschgeweih.

Wertvolle Antiquitäten bei reichen Chinesen immer beliebter
1742 ließ Kaiser Qianlang sein Siegel auf das Instrument einbrennen. Wenig später verschwand die Guqin vorübergehend aus der kaiserlichen Sammlung und gelangte erst Anfang des 20. Jahrhunderts in die Hände eines privaten Sammlers in Peking. Fan Boyan, ein Musiker aus Shanghai, erwarb sie dann 1953 und versteckte sie, wie die Zeitung "Jinghua Shibao" ausführte. Das Auktionshaus Poly International Auction, das die Guqin am Sonntag versteigerte, gab den Namen des neuen Besitzers nicht bekannt. Reiche Chinesen erwerben immer häufiger wertvolle Antiquitäten ihres Landes, deren Preise rasant steigen.



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