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Türkei spricht Drohung aus

Erdogan: "Würden die Köpfe kurdischer Rebellen zerquetschen!"

Gespräch mit Putin über geplante "Sicherheitszone" geplant.

Ankara/Tall Abyad/Akcakale. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat ein hartes Vorgehen gegen kurdische Kämpfer angekündigt, sollten sie nicht binnen Tagen aus Nordsyrien abziehen. Die Türkei werde die Köpfe der Rebellen zerquetschen, sollten sie das Gebiet nicht binnen der mit den USA vereinbarten 120-Stunden-Frist verlassen, sagte Erdogan am Samstag bei einer Veranstaltung in der Provinz Kayseri.
 
Erdogan erklärte zudem, er werde mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Gebiete der von der Türkei geplanten "Sicherheitszone" in Nordsyrien sprechen, wo nun syrische Soldaten stationiert seien. Sollte es in den Gesprächen zu keiner Lösung kommen, werde die Türkei "ihre eigenen Pläne" durchsetzen.
 

Erdogan am 7. November zu Besuch bei Orban in Budapest

 
Der wegen der türkischen Militäroffensive gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien auch in Europa viel kritisierte türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besucht in wenigen Wochen Ungarn. Laut ungarischen Medienberichten empfängt ihn Ministerpräsident Viktor Orban am 7. November in Budapest.
 
Im Rahmen des Besuchs soll demnach eine türkische Schule in Budapest durch die staatliche türkische Maarif-Stiftung eröffnet werden. Diese gilt laut Medienberichten als Lobby-Organisation Erdogans.
 
Eine linke Organisation kündigte bereits jetzt aus "Solidarität mit dem kurdischen Volk" eine Protestaktion gegen Erdogan bei dem Besuch in Budapest an. In der Ankündigung werden Erdogan und Orban, der der westlichen, liberalen Demokratie den Kampf angesagt hat, als "faschistische Diktatoren" bezeichnet.
 


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