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Expertin: Austro-Jihadist bei Luftschlag in Syrien getötet

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Der Wiener Top-IS-Terrorist Mohamed M. (33) soll jetzt in Syrien getötet worden sein.

Washington. Die amerikanische Terrorismus-Expertin Rita Katz hat am Mittwoch mit einem Twitter-Posting aufhorchen lassen. Darin behauptet die Mitbegründerin einer Info-Seite gegen Terrorismus, der Wiener Mohamed M. sei jetzt bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden. Quellen hierfür nennt Katz jedoch nicht. Mohamed M. ist in der Vergangenheit häufiger für tot erklärt worden.
 

Mohamed M. gilt als einer der bekanntesten und brutalsten Jihadisten aus Österreich. Immer wieder tauchten im Netz Videos auf, in denen er Gefangene im Namen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ tötete.

 

Meldung von Rückkehr nach Syrien im April

Die französische Zeitung „Journal du Dimanche“ schrieb im April, dass die türkische Regierung maßgeblich daran beteiligt war, dass Mohamed M. wieder zurück nach Syrien gelangte.

Denn Mohamed M. wurde 2013 in der Türkei mit einem gefälschten libyschen Pass festgenommen. Da M. bereits in Österreich wegen „Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung“ in Haft war, stellte die Staatsanwaltschaft auch nach seiner Festnahme in der Türkei einen Auslieferungsantrag. Dieser wurde aber abgelehnt. 2014 wurde er schließlich freigelassen und soll anschließend untergetaucht sein und zurück nach Syrien gegangen sein. 

Der Meldung von Rita Katz zufolge wurde er jetzt in Syrien getötet. 

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