Über Concordia-Havarie

Feiger Kapitän will Buch schreiben

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Schettino hat vor, über seine Affäre mit einer Moldawierin zu berichten.

Kapitän Francesco Schettino, mutmaßlich hauptverantwortlich für das "Costa Concordia"-Unglück vor der toskanischen Insel Giglio am 13. Jänner, will ein Buch schreiben. Nach Angaben der neapolitanischen Tageszeitung "Il Mattino" soll ein US-Verleger das Buch über die Hintergründe der Havarie herausbringen. Der 52-jährige Schettino, der sich unter Hausarrest befindet, will angeblich auch über seine Beziehung zu der jungen Moldawierin schreiben, die mehrfach behauptet und bestritten hatte, eine Affäre mit dem Kapitän zu haben.

Die Staatsanwälte der toskanischen Stadt Grosseto werfen dem Kapitän fahrlässige Tötung, Schiffbruch und Verlassen des Schiffes vor, obwohl sich noch Passagiere an Bord befanden. Sie beschuldigen ihn außerdem, schwere Umweltschäden in einem Meerschutzgebiet angerichtet zu haben. Bei dem Unglück sind vermutlich 32 Menschen ums Leben gekommen.

Wegen fahrlässiger Tötung drohen Schettino 15 Jahre Haft. Für Schiffbruch beträgt der Strafrahmen zehn Jahre Haft. Dazu drohen Haftstrafen, weil die Passagiere an Bord angeblich sich selbst überlassen wurden. Angeklagt sind auch drei Manager der Reederei Costa Concordia, darunter ein Oberösterreicher. 25 Leichen wurden geborgen, sieben Menschen werden noch vermisst.

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