Flug MH 370

Geister-Jet abgestürzt: Wrack geortet?

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Es sind noch viele Fragen offen: War es ein Selbstmord-Flug? Angehörige fordern Aufklärung.

Offiziell wurde Flug MH370 für verloren erklärt und die Hoffnung auf Überlebende unter den Passagieren des Flugzeugs von Malaysia begraben, doch die leidgeprüften Hinterbliebenen sind misstrauisch und fordern Beweise. Hunderte Angehörige der mehrheitlich chinesischen Flugzeuginsassen verlangten am Dienstag in Peking endlich Antworten auf ihre quälendsten Fragen: Wo sind die Wrackteile?

Präzise Absturzzeit ermittelt
Die seit dem 8. März vermisste Malaysia Airlines-Maschine ist nach Überzeugung der Ermittler zwischen siebeneinhalb und achteinhalb Stunden nach dem Start abgestürzt. Diese präzise Angabe ergibt sich aus der neuesten Datenanalyse, über die der malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein am Dienstag in Kuala Lumpur informierte.  Nach der neuen Analyse endete Flug MH370 am 8. März zwischen 1.11 Uhr MEZ und 2.15 Uhr MEZ. 1.11 Uhr wurde das letzte volle Signal der Maschine aufgefangen, um 2.15 Uhr erhielt die Bodenstation auf eine automatische Log-on-Anfrage hin keine Antwort mehr von der Maschine.

Wrack geortet?
Eine australische Zeitung berichtet unterdessen, dass das Wrack jetzt geortet wurde. Die Trümmer der Boeing liegen offenbar auf Unterwasser-Vulkanen. Allerdings kann die Suche erst morgen fortgesetzt werden. Eine offizielle Bestätigung gibt es jedoch noch nicht.

Suche abgebrochen
Völlig unklar ist nach wie vor, warum die Maschine radikal vom Kurs abwich und auf den Indischen Ozean hinausflog. Ein technisches Problem wie etwa Druckverlust oder Kabelschwelbrand, der die Piloten mit giftigen Gasen außer Gefecht gesetzt haben könnte, werden auch nicht ausgeschlossen. Jedoch wird weiterhin auch wegen Sabotage und Entführung ermittelt. Die Suche nach Wrackteilen musste allerdings am Dienstag wegen schlechten Wetters abgesagt werden. Ein Sturm, starke Regenfälle und tiefhängende Wolken machten einen sicheren Einsatz von Flugzeugen unmöglich, erklärte der Seenotrettungsdienst Amsa.

Geisterflieger abgestürzt: Keine Überlebenden

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17:58 Uhr: Teure Suche
Insgesamt 26 Länder beteiligen sich mit enormen Aufwand an der Suche nach dem Geisterjet. Wie hoch die Kosten der Suche sein werden, traut sich bisher - auch aus Pietätsgründen den Angehörigen genüber - niemand zu beziffern. Malaysias Transportminister Hishammuddin Hussein sagte, es gehe nur darum, das Flugzeug zu finden. Weder Malaysia noch die Partner hätten über Dollars oder Cents gesprochen. Einzig die USA hat vergangenen Freitag mitgeteilt, dass ihr Sucheinsatz bisher 2,5 Millionmen Dollar gekostet habe. Für die Suche seien insgesamt vier Millionen Dollar in einem Fonds zurückgelegt.

17:21 Uhr: Chinesische Studenten gedenken in einer spirituellen Zeremonie den Passagieren und der Crew des Fluges MH370:

© Reuters
Geister-Jet abgestürzt: Wrack geortet?

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16:43 Uhr: Psychologin: Bei Hinterbliebenen könnte es zu "Realitiätsverweigerung"  kommen
Offiziell wurde Flug MH370 für verloren erklärt, doch die Hinterbliebenen sind nach der verwirrenden Kommunikationspolitik misstrauisch und fordern Beweise für den Absturz. "Wichtig wäre eine transparente Kommunikation", sagt Notfallpsychologin Irene Rausch. Dadurch, dass bisher nichts von der seit 8. März vermissten Malaysia Airlines-Maschine gefunden wurde, könnten sich Angehörige Hoffnung machen, dass es Überlebende gibt, "auch wenn die völlig unrealistisch ist", so die Wiener Psychologin.

15:58 Uhr: Wrack geortet?
Ein Australischer Marine-Geologe sagte gegenüber der Zeitung "Sydney Morning Herald", dass die Trümmer des Geisterfliegers MH370 über einer "riesigen Kette von Unterwasser-Vulkanen" liegen. Das Gebiet sei wenig erforscht. Karten fehlen. Jetzt bräuchte man spezielle 3-D-Karten für die Suche.
 

15:22 Uhr: Rückkehr nach Perth - ohne Ergebnis:
Ein Flugzeug der Royal Air Force Australiens - eine AP-3C Orion - kehrt von der Suche nach dem Wrack der Boeing zurück zum Stützpunkt. Die Suche ist wegen Schlechtwetters unterbrochen. Der Pilot war 11 Stunden unterwegs:

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15:01 Uhr: Neue Analyse
Nach der neuen Analyse endete Flug MH370 am 8. März zwischen 1.11 Uhr MEZ und 2.15 Uhr MEZ. 1.11 Uhr wurde das letzte volle Signal der Maschine aufgefangen, um 2.15 Uhr erhielt die Bodenstation auf eine automatische Log-on-Anfrage hin keine Antwort mehr von der Maschine. Das entspricht einer Gesamtflugzeit von siebeneinhalb bis achteinhalb Stunden. Genau so lange habe auch der Treibstoff an Bord gereicht, so Malaysias Verkehrsminister.

14:17 Uhr: Trauer in der Formel 1
Die Tragödie um den Flug MH 370 hat auch in der Formel 1 Trauer und Bestürzung ausgelöst. Vor allem bei Mercedes mit seinem malaysischen Hauptsponsor Petronas und dem asiatischen Team Caterham ist die Betroffenheit groß. Eine Absage des Großen Preises von Malaysia an diesem Wochenende am Sepang International Circuit ist aber nicht geplant, teilte Rennstreckenchef Razlan Razali mit. Eine vom Ölkonzern Petronas geplante Showveranstaltung mit Pop-Diva Cristina Aguilera und anderen Künstlern, die während des Grand Prix stattfinden sollte, wurde inzwischen abgesagt.

13:25 Uhr: Was lässt die Ermittler so sicher sein, dass sie die letzte Spur von Flug MH370 auch tatsächlich gefunden haben?
Die Hauptarbeit leistet das britische Unternehmen Inmarsat, das einen weltweiten Mobilfunkdienst über Satelliten betreibt. Nach dem Abschalten der Kommunikationsgeräte an Bord sendete das verschwundene Flugzeug nur noch ein stündliches Signal an den Satelliten - nach dem Motto: "Ich bin hier", während der Satellit ein "Hab dich gesehen" zurückfunkte.

Die Zentrale von "Immarsat":

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12:55 Uhr: Neues Video zeigt Wut und Verzweiflung der Angehörigen:

12:21 Uhr: Boeing flog offenbar acht Stunden weiter: Ging der Sprit aus?
Die seit dem 8. März vermisste Malaysia Airlines-Maschine ist nach Überzeugung der malaysischen Ermittler zwischen 01.11 Uhr MEZ und 1.15 MEZ im Indischen Ozean abgestürzt. Der Flug endete demnach zwischen siebeneinhalb und achteinhalb Stunden nach dem Start, der in Kuala Lumpur erfolgt war. Genau so lange habe auch der Treibstoff an Bord gereicht, so Malaysias Transport-Minister.

11:33 Uhr: China schickt Spitzendiplomaten
Chinas Präsident Xi Jinping hat einen Sondergesandten nach Malaysia geschickt. Vizeaußenminister Zhang Yesui soll sich in die Bemühungen nach dem Verschwinden des Flugzeugs der Malaysia Airlines einschalten.
Der Einsatz des erfahrenen und ranghohen Spitzendiplomaten erfolgt vor dem Hintergrund erkennbarer Spannungen zwischen beiden Ländern über die Informationspolitik Malaysias, dessen Suche nach dem Flugzeug und den Umgang mit den Angehörigen. Mehr als 150 der 239 Insassen waren chinesische Staatsbürger.

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11:22 Uhr: Die Pressekonferenz ist jetzt beendet

11:18 Uhr: Die Toten
Woher die Gewissheit stamme, dass die 239 Insassen alle tot seien, wird jetzt der malaysische Verkehrsminister auf der Pressekonferenz gefragt. Seine Antwort: Satelliten-Aufnahmen und Angaben der US-Marine hätten den Hinweis auf den Absturz geliefert.

11:09 Uhr: Malaysia setzt Untersuchungskommission ein
Eine königliche Kommission soll nun die Absturz-Ursache klären. Auch die Flugwaffe des Landes untersucht die Absturzursache weiter, so der Verkehrsminister bei der Pressekonferenz.

11:05 Uhr: Wie die Suche nach den Wrackteilen abläuft:
Malaysias Verkehrsminister Hussein führt aus, dass nur noch die südliche Flugroute untersucht wird. Suchanstrengungen weiter nördlich würden eingestellt werden. Der Fokus liegt jetzt auf dem südlichen Ende der Flugroute, die die Boeing in den Indischen Ozean geführt haben soll.

10:55 Uhr: Malaysias Transportminister gibt jetzt eine Pressekonferenz +++ Enthüllt er neue Details? +++

 

10:41 Uhr: Angehörige protestieren
In einem Protestzug durch Peking haben Hunderte Angehörige der Passagiere von Flug MH370 sowie Unterstützer ihrem Unmut gegen die malaysische Regierung und die Fluggesellschaft Luft gemacht. Mit Transparenten durchbrachen sie am Dienstag eine Polizeiabsperrung vor der malaysischen Botschaft.

Viele Demonstranten in Peking kritisierten die Informationspolitik und den Umgang mit dem Verschwinden der Boeing am 8. März. "Wir wollen die Wahrheit", lautete der Schriftzug eines Transparents. Einige wütende Demonstranten richteten ihren Ärger gegen Malaysia und gaben den Behörden sogar eine Mitschuld: "Mörder" stand auf einem Plakat.

Das sind die Vermissten von Flug MH370

Yue aus der Mongolei war auf dem Weg zu seiner Freundin Jessie, mit der er eine Fernbeziehung führte.

Das Pärchen aus Kanada hatte einen romantischen Urlaub in Vietnam verbracht.

Der Marketing-Manager war wegen seines Berufes viel unterwegs. Mit den Worten "Ich bin in einer Woche zurück" hatte er von seinen Kindern Abschied genommen.

Die beiden Teenager besuchten das Lycee Francais International in Peking.

Als Diplomat hätte der 33-Jährige eigentlich bereits vor mehreren Wochen nach Peking reisen sollen.

Der Mechaniker aus Neuseeland sollte in der Mongolei seinen Traumjob bei einem Bergbauunternehmen antreten.

Die ehemalige Krankenschwester hatte ihre Leidenschaft für die Kunst entdeckt und war auf dem Nachhauseweg nach dem Besuch einer Kunstausstellung.

Sie war auf einem Business-Trip nach Peking für die Firma "Freescale Semiconductor".


 

10:20 Uhr: Diese Wrackteile entdeckte gestern ein Australisches Navy-Flugzeug
Die Wellen sind jedoch bis zu vier Meter hoch, Sturmböen und heftigen Regen im Anmarsch und die Wolken hingen teils nur 60 Meter über der Wasseroberfläche, teilt die australische Seesicherheitsbehörde (Amsa) mit. Das Versorgungsschiff "HMAS Success" musste die Region verlassen. Es habe die vom Flugzeug aus gesichteten mögliche Wrackteile noch nicht lokalisieren können. Auch die Suchflugzeuge würden zunächst nicht starten.

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10:09 Uhr: Kurs Antarktis: Wieso änderte Flieger die Richtung?
Warum kam Flug MH370 derart vom Kurs ab und flog in Richtung Südpol? Viele tippen jetzt auf einen Unfall: Die Piloten könnten das Bewusstsein verloren haben, der Jet flog als Geisterflieger weiter. Neue Nahrung erhält auch die Selbstmord-Theorie des Piloten.

09:35 Uhr: Suche eingestellt
Die Suche nach dem Wrack ist am Dienstag wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Sturm, Regen und hohe Wellen stellten laut australischen Behörden ein Risiko für Flugzeuge und Schiffe dar. Daher seien für Dienstag alle Sucheinsätze gestoppt worden, hieß es weiter. China forderte indes von Malaysia die Herausgabe der Satellitenbilder.

In der Suchzone 2.500 Kilometer südwestlich von Perth (Australien) wurden zuletzt auf Satellitenaufnahmen mögliche Wrackteile geortet, Suchflugzeuge sahen verdächtige Teile treiben, darunter ein „orangefarbenes, rechteckiges Objekt“, so Australiens Premier Tony Abbott.

08:51 Uhr: Trauer der Angehörigen: Tränen und Schreie!
Mission impossible. Bei den Angehörigen der Opfer kam es zu herzzerreißenden Szenen: Viele brachen unter Tränen und verzweifelten Schreien zusammen. Nun werden alle Kräfte auf die Suche nach dem Wrack und den beiden Flugschreibern konzentriert: „Die Black Boxes müssen gefunden werden“, sagt Ex-Airliner Niki Lauda in einer ersten Reaktion zu ÖSTERREICH: „Das sind die Ermittler der ganzen Luftfahrtindustrie und den Angehörigen schuldig.“ Ohne die könne das Rätsel niemals gelöst werden, so Lauda. 

Doch es wird eine schwierige Suche, eine „Mission impossible“. In den 15 Tagen seit dem Verschwinden des Jets haben Wind und Strömungen Wrackteile Hunderte Kilometer verfrachtet. Die Black Boxes funken nur mehr zwei Wochen lang Signale, dann ist die Batterie aus. Der Ozean ist bis zu 5.000 Meter tief.

 


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19:50 Uhr: Chinesische Experten skeptisch
Chinesische Experten haben mit Vorsicht auf die Angaben der malaysischen Regierung reagiert, dass Flug MH370 im südlichen Indischen Ozean abgestürzt sein müsse. Ohne Trümmer gebe es keine klaren Beweise, kommentierten Fachleute am Montag laut "China Daily". Es brauche noch "eine beträchtlich lange Zeit", um die Schlussfolgerung zu verifizieren, sagte der Luftverkehrsexperte Wu Peixin der Zeitung.

18:55 Uhr: Wütende Angehörige
In die Trauer der Angehörigen der chinesischen Passagiere an Bord von Flug MH370 mischt sich geballte Wut. Der Zorn richtet sich gegen die für den Flug verantwortliche Malaysia Airlines. Das Hin und Her der frustrierenden Suche hat den Verwandten die letzten Nerven geraubt. Eine Frau schreit: "Das war mein einziges Kind. Mörder! Die malaysische Regierung ist schuld." Eine andere Frau schreit: "Mörder, Mörder!

18:24 Uhr: Suche nach Blackbox läuft auf Hochtouren
Wegen des kleinen Metallbehälters mit den Flugdaten liefern sich die Suchmannschaften einen Wettlauf mit der Zeit. Die Blackbox sendet rund einen Monat ihre Position, dann ist die Batterie am Ende. Die Maschine ist seit dem 8. März vermisst. Das Signal dürfte daher etwa ab dem 7. April erlöschen. Das unbemannte U-Boot "Abyss" ist für eine Suche in Tiefen bis zu 6.000 Metern und daher für das Auffinden des Flugschreibers am besten geeignet. Ohne Blackbox könnte die Bergung des Wracks noch Monate, die Aufklärung der Absturzursache sogar Jahre dauern.

17:51 Uhr: Wütende Angehörige gingen auf Reporter los
Die Familien der chinesischen Insassen an Bord des Flugzeugs der Malaysia Airlines sind nach der Nachricht vom Absturz der bisher verschollenen Boeing auf wartende Journalisten losgegangen. Im Pekinger Lido Hotel, wo sie am Montag informiert wurden, dass niemand überlebt habe, kam es anschließend zu Tumulten zwischen Verwandten und Reportern. Medienvertreter hatten den Saal belagert, in dem die Familien die erschütternden Informationen erhalten hatten und trauerten. Eine Frau schlug empört mit der Tasche auf Kameras ein. "Haut ab!", schrie sie.

17:20 Uhr: Bergung der Boeing schwierig
Flug MH370 ist im Indischen Ozean abgestürzt. Trotz dieser Gewissheit geht die Suche nach dem Wrack weiter. Für die Suchmannschaften drängt die Zeit. Das Signal der Blackbox wird wohl schon in wenigen Tagen erlöschen. Zuerst bergen Schiffe mit Kränen die auf der Wasseroberfläche treibenden Trümmer. Experten könnten dann die genaue Absturzstelle ermitteln, indem sie die Meeresströmung zurückverfolgen. Dort werde U-Boote die Suche in mehreren tausend Metern Meerestiefe fortsetzen.

17:01 Uhr: Technischer Fehler nicht ausgeschlossen
Dank der neuen Ortung ist eindeutig, wo das Wrack zu suchen ist. Völlig unklar ist aber nach wie vor, warum die Maschine am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Kurs abwich und warum die Kommunikationssysteme an Bord ausfielen. Die Polizei in Malaysia ermittelt wegen Sabotage, Entführung und Terrorismus. Die Ermittler haben aber einen technischen Fehler an Bord nicht ausgeschlossen.

16:35 Uhr: Angehörige unter Schock
Die Familien der chinesischen Insassen an Bord des Flugzeugs der Malaysia Airlines haben die Nachricht vom Absturz mit Erschütterung aufgenommen. Einige reagierten mit Schreien und lautem Weinen auf die Nachricht, dass niemand überlebt haben könne. Mehrere brachen zusammen und wurden mit Krankenwagen weggebracht. Etwa Zwei Drittel der 239 Insassen von Flug MH370 waren chinesische Staatsbürger.

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16:19 Uhr: Keine Landemöglichkeit weit und breit
Das Flugzeug ist weit von jeglicher Landemöglichkeit entfernt gewesen. Der Flug der Maschine habe dort sein Ende gefunden. Die von den Australiern gefundenen Teile wurden als graues, rundes sowie oranges, rechteckiges Objekt beschrieben.
 

15:53 Uhr: Hier stürzte die Boeing ins Meer:

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15:45 Uhr: Airline übermittelte Absturz-Ursache per SMS
Wie der britische Rundfunksender BBC berichtet, informierte die Fluggesellschaft Malaysian Airlines Angehörige von Passagieren des Unglücksflugs in einer SMS, dass es keine Überlebenden gebe. Die neue Analyse würden von der Satellitenfirma Inmarsat stammen. Sie hat die letzten elektronischen Signale der Boeing mit 239 Menschen an Bord aufgefangen. Das letzte Signal sei von einer Region westlich von Perth in Australien aufgefangen worden, weitab von jeder Landemöglichkeit, sagte Malaysias Premier Razak vor der Presse.
 

15:38 Uhr: Der Wortlaut der Unglücksmeldung:
"Mit großer Betroffenheit und Bedauern muss ich Sie informieren, dass Flug MH370 nach diesen neuen Informationen im südlichen Indischen Ozean endete", sagte der malaysische Regierungschef Najib Razak vor wenigen Minuten.
 

15:30 Uhr: Starke Strömung - schwierige Bergung
Die harschen Wetterbedingungen im Meer zwischen Australien und der Antarktis machen die Suche nach vermeintlichen Wrackteilen des verschollenen Flugzeugs so schwierig. "Die Strömung treibt die Teile in zwei Sekunden einen Meter weit", so ein Meeresforscher von der Uni Perth.  In dem Suchgebiet im südlichen Indischen Ozean ist die australische "HMAS Success" unterwegs. Die "Success" ist mit 157 Metern das längste in Australien für die Royal Australian Navy gebaute Schiff. Es soll nun die Wrackteile einsammeln.

15:16 Uhr: Das letzte Signal
Das letzte Signal sei von einer Region westlich von Perth in Australien aufgefangen worden, weitab von jeder Landemöglichkeit, sagte Malaysias Regierungschef Najib Razak vor der Presse in Kuala Lumpur. Mit Bedauern und Betroffenheit müsse er sagen, "dass Flug MH370 über dem südlichen Indischen Ozean geendet hat", so Najib.

Die neue Analyse stamme von der Satellitenfirma Inmarsat. Sie hat die letzten elektronischen Signale der Boeing mit 239 Menschen an Bord aufgefangen.

15:02 Uhr: Es ist fix: Die Boeing 777 der Malaysian Airlines ist in den südlichen Indischen Ozean gestürzt. +++ Es gibt keine Überlebenden +++ Wir berichten hier jetzt LIVE über die aktuelle Entwicklung +++

14:25 Uhr: Das sind die jetzt entdeckten Teile
Die chinesische Staats-Agentur Xinhua veröffentlicht das Foto, das von dem australischen Aufklärungs-Jet gemacht wurde:

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14:16 Uhr: Leuchtraketen sollen Schiffen den Weg weisen
Die Royal Air Force Australiens hat Leuchtraketen über der Stelle abgefeuert, an der sie die bislang noch unbekannten Objekte entdeckt hat:

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14:01 Uhr: FBI verhört Frau des Piloten
Die US-Ermittler erhoffen sich Antworten auf die dringendsten Fragen: "Hatte Pilot Zaharie Ahmad Schah psychische Probleme? Plante er sogar eine Entführung von Flug MH370?", berichten lokale Medien. Und: Was weiß seine Frau Faizah Khan?

13:00 Uhr: Suche nach der Black Box
Die vermisste Boeing 777 hat zwei Black Boxes - einen Flugdatenschreiber und einen Voice-Recorder - die beide im Heck der Maschine eingebaut sind. Der Grund: Im hinteren Bereich sind keine Tanks zu finden, daher ist dort die Gefahr einer Zerstörung weniger groß. Jetzt hofft man, in dem Gebiet die Black Box zu orten.
 

12:35 Uhr: Starke Strömung
Zwischen Australien und der Antarktis herrscht starke Strömung. Dies erschwert die Bergung der Wrackteile. "Die Teile treiben in zwei Sekunden einen Meter weit", so Meeresforscherin Charitha Pattiaratchi von der Uni Perth. Das Navy-Schiff wird den Fundort voraussichtlich in einigen Stunden erreichen.

11:42 Uhr: Dieses Schiff - die HMAS Success der australischen Armee - ist jetzt unterwegs zu der Fundstelle:

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11:26 Uhr: Es werden immer mehr Teile
Die Besatzung hat "zwei relativ große schwimmende Objekte und viele kleinere weiße innerhalb eines Radius' von mehreren Kilometern" gesehen.

11:20 Uhr: Schiffe werden zu dem Fundort beordert
Die Objekte wurden 2.500 Kilometer südlich von Perth im Indischen Ozean gesichtet. Schiffe sollen sie jetzt einsammeln. Australiens Premierminister Abott  hat seinen Malaysischen Kollegen Razak darüber informiert.

11:17: Ein solches Flugzeug hat die schwimmenden Objekte gefunden:

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11:05 Uhr: Diese Flugzeuge suchen nach dem Unglücksflieger MH370:

Australien: 4 Seeaufklärer, Typ Lockheed P-3 "Orion“

China: 2 Transportflugzeug3 vom Typ "Iljuschin IL-76"

Japan: 2 Seeaufklärer vom Typ Lockheed P-3 "Orion“

Neuseeland: 1 Seeaufklärer vom Typ Lockheed P-3 "Orion“

USA: 1 Seeaufklärer vom Typ Boeing P-8 "Poseidon“

 

10:30 Uhr: Chinesen orteten ebenfalls Wrackteile
Die Suche nach dem vermissten Flug MH370 ist weiter verstärkt worden. Während immer mehr Flugzeuge über dem südlichen Indischen Ozean kreisten, entdeckte ein chinesisches Militärflugzeug am Montag "verdächtige Objekte", wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

Suchgebiet erweitert
Das Suchgebiet wurde nach französischen Hinweisen auf mögliche Flugzeugteile abseits der abgesuchten Region erweitert. Die USA schickten ein Gerät zur Ortung von Flugschreibern.

Die Besatzung des chinesischen Flugzeugs sichtete dem Bericht zufolge "zwei relativ große schwimmende Objekte und viele kleinere weiße innerhalb eines Radius' von mehreren Kilometern". Die größeren Objekte seien "weiß und viereckig". Die Besatzung habe die Koordinaten an das australische Kommandozentrum weitergegeben sowie an den chinesischen Eisbrecher "Xuelong", der auf dem Weg in die Region sei.

Verdächtige Teile
Zuvor waren auf chinesischen und australischen Satellitenbildern verdächtige Teile im Meer zu sehen gewesen. Ein australisches Flugzeug hatte zudem eine Holzpalette und andere Teile im Meer entdeckt.

Australien kündigte eine Ausdehnung des Suchgebiets an. Nach Angaben von Vizepremierminister Warren Truss befand sich eine von Frankreich registrierte Stelle mit verdächtigen Objekten 850 Kilometer nördlich des abgesuchten Gebietes. Diesem Hinweis müsse nachgegangen werden, sagte Truss.

Malaysian Airlines in Unruhe: Zwei Notlandungen
Wegen eines Stromproblems an Bord musste ein Flugzeug von Malaysia Airlines außerplanmäßig in Hongkong landen. Die Maschine, ein Airbus 330-300, war am Sonntag kurz vor Mitternacht von Kuala Lumpur aus Richtung Südkorea gestartet, wie die Fluggesellschaft am Montag mitteilte. Ein Stromgenerator sei ausgefallen. Das Flugzeug mit 271 Menschen an Bord sei problemlos gelandet.

Erst am m Freitag wurde Flug MH114 bei der Landung am Tribhuvan International Airport in Kathmandu von einem Entenschwarm getroffen. Eine Landelampe ging zu Bruch. Die 180 Passagiere und Crew blieben unverletz

Rückblick:

Seit Donnerstag überfliegen Flugzeuge aus den USA, Japan und Australien die entlegene Gegend 2.500 Kilometer südwestlich der australischen Stadt Perth. Am Montag kam China mit zwei Militärmaschinen dazu, die Zahl der beteiligten Flugzeuge stieg damit nach Angaben der Australischen Behörde für Seesicherheit (AMSA) auf zehn. China verstärkte zudem mit sieben Schiffen die Suche zu Wasser, an der auch australische und britische Marineschiffe beteiligt sind.

Die US-Marine schickte eine Spezialausrüstung zur Ortung des Flugschreibers in die Region, in der das vermisste Flugzeug vermutet wird. Es handle sich um eine "vorsorgliche Maßnahme", erklärte Marinesprecher William Marks. Es gehe darum, die Ausrüstung bereit zu halten. Wenn der Fundort feststehe, könne das System TPL-25 die Black Box in bis zu 6.000 Meter Tiefe aufspüren.

Der Kommandant Chris Buddle betonte, die Entsendung des Geräts sei nicht als Bestätigung eines Fundes zu verstehen. Die Auswertung der Daten der Black Box, in der sich der Flugdatenschreiber und der Stimmenrekorder befinden, ist entscheidend für die Aufklärung eines Flugzeugunglücks. Darin wird neben den technischen Daten wie Flughöhe und Geschwindigkeit auch die Kommunikation im Cockpit aufgezeichnet. Die Black Box kann aber nur bis zu 30 Tage nach einem Unglück ein Signal aussenden - es bleiben daher weniger als zwei Wochen.



 Bisher haben Experten drei Erklärungen für das mysteriöse Verschwinden: Entführung, Sabotage durch die Piloten oder eine Katastrophe wie etwa ein Brand, der Crew und Passagiere außer Gefecht setzte - die Maschine könnte dann noch stundenlang per Autopilot weitergeflogen sein, bis ihr der Treibstoff ausging.

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