Assad unter Druck

Folterbilder schocken vor Syrien-Konferenz

Ein ehemaliger Militärpolizist schmuggelte die Bilder aus dem Land.

Horrorbilder aus Foltergefängnissen in Syrien sind von einem ehemaligen syrischen Militärpolizisten aus dem Land geschmuggelt worden. Auf den insgesamt 55.000 Aufnahmen sind klare Anzeichen von Folter und Verstümmelungen zu sehen.
Die Fotos sollen den syrischen Präsidenten Assad als Kriegsverbrecher entlarven.

Echt?
Drei Experten bestätigen im Auftrag einer britischen Kanzlei die Echtheit der Bilder. Diese können im Falle eines Kriegsverbrecherprozesses gegen Assad verwendet werden. Auf den Bilder sind verstümmelte Leichen und klare Anzeichen von systematischen Tötungen zu erkennen. Angehörige der Toten wurden informiert, indem man ihnen mitteilte, dass ein Herzinfarkt oder Atemprobleme die Todesursache gewesen sei.

Brisant
Im Rahmen der Syrien-Friedenskonferenz  in Genf und Montreaux, wo auch der Iran teilnehmen sollte wird jetzt gehörig Staub aufgewirbelt. Mittlerweile ist die Situation mit der Ausladung Teherans durch den UNO General-Sekretär Ban Ki Moon noch brisanter geworden. Assads Vorhaben die Rebellen weiterhin mit Brutalität zu bekämpfen hat sich nicht verändert.

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