Skandal-Buch
Gaddafi: Schulmädchen in seinem Harem
Wenn Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi († 69) Schulen besuchte, nannte er sich selbst „Papa“. Legte er dann einem Mädchen väterlich die Hand auf den Kopf, bedeutete das nichts Gutes: Das so ausgewählte Kind wurde in den Harem des Tyrannen verschleppt. Die jungen Mädchen wurden vergewaltigt, geschlagen und erniedrigt – viele über Jahre. Von ihrem Schicksal berichten einige Opfer jetzt in einem neuen Buch der französischen Journalistin Annick Cojean: „Die Beute – Im Harem von Gaddafi“.
Ausgeliefert
Soraya, heute 23, damals 15, verweigerte sich Gaddafi anfangs. Da verprügelten seine Untergebenen das Mädchen, brachten es dann zu ihrem Herrn. Der lag nackt auf seinem Bett im Palast, sagte: „Hab keine Angst. Ich bin dein Papa. Du bleibst für immer bei mir.“ Im Harem vergewaltigte Gaddafi Soraya regelmäßig, urinierte sogar auf sie.
Leben zerstört
Der Diktator wurde 2011 getötet. Aber viele seiner Haremsmädchen leiden noch heute: Weil sie keine Jungfrauen mehr sind, werden sie von ihren Familien verstoßen.
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