Ein starkes Erdbeben hat Afghanistan erschüttert und schwere Schäden verursacht. Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt.
Im Norden Afghanistans hat ein Erdbeben am Freitagabend für schwere Verwüstungen gesorgt. Nach Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Potsdam erreichte das Beben eine Stärke von 5,8 und ereignete sich in rund 190 Kilometern Tiefe.
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Opfer und massive Schäden
Laut Behörden starben mindestens zwölf Menschen, vier weitere wurden verletzt. Besonders betroffen war der Bezirk Yamgan in der nordöstlichen Provinz Badachschan. Mindestens fünf Häuser wurden vollständig zerstört, 33 weitere beschädigt.
Erschütterungen bis nach Kabul
Die Erdstöße waren nicht nur in der betroffenen Region spürbar, sondern auch in der Hauptstadt Kabul sowie in weiteren Teilen des Landes, wie ein Behördensprecher auf der Plattform X mitteilte.
Afghanistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, in der mehrere Erdplatten aufeinandertreffen. Immer wieder kommt es dort zu schweren Beben. Erst im September hatte ein starkes Erdbeben mehr als 2.000 Menschen das Leben gekostet.