al-Baghdadi ISIS-Chef

Versteck in Tunneln

ISIS-Chef fürchtet sich vor eigenen Leuten

Der Anführer der Terrormiliz soll sich aus Angst in Tunneln verstecken.

Wie die britische Zeitung "Daily Mail" unter Berufung auf Angaben des irakischen Geheimdienstes berichtet, fürchtet sich ISIS-Chef al-Baghdadi vor seinen eigenen Leuten. Aus Angst soll er sich nun in Tunneln rund um Mosul verstecken. Auch eine Selbstmord-Weste habe er dabei, um sich vor Angriffen zu schützen.

Rückschläge

Da die Terrormiliz seit der Offensive der irakischen Armee auf Mosul immer mehr unter Druck steht, soll eine Person aus dem Umfeld des IS-Anführers mit dem Geheimdienst Kontakt aufgenommen haben und ihn seitdem mit Interna versorgen.

Die Nachrichten des Informanten zeigen ein düsteres Bild rund um die Führung der Terrormiliz. ISIS bleibe zwar weiterhin tödlich, doch die Kämpfer würden aufgrund der andauernden Rückschläge von Paranoia und Argwohn zerfressen. Kurdische Kämpfer bestätigen laut "Daily Mail" diese Angaben, des Weiteren passt auch die Lage al-Baghdadis in diese Beschreibung.

Offensive geht weiter

Doch während sich al-Baghdadi in Tunneln versteckt, geht die Offensive auf Mosul ununterbrochen weiter. Während das Anti-ISIS-Bündnis immer weiter auf die Stadt vorrückt, nehmen schiitische Milizen die letzte Versorgungsroute der IS-Hochburg ins Visier. Nach der Eroberung des Flughafens der Stadt Tell Afar soll nun eine wichtige Überlandstraße blockiert werden.

Video zum Thema: Anti-IS-Kämpfer begehen Kriegsverbrechen



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