Schock-Bericht
ISIS hält 3.500 Frauen und Kinder als Sklaven
Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hält nach UNO-Angaben schätzungsweise 3.500 Menschen im Irak als Sklaven gefangen. Die meisten von ihnen seien Frauen und Kinder und gehörten zur religiösen Minderheit der Yeziden, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten gemeinsamen Bericht der UNO-Hilfsmission für den Irak und des UNO-Büros für Menschenrechte.
Völkermord
Unter den Gefangenen sind demnach aber auch Angehörige anderer ethnischer oder religiöser Minderheiten. Das Vorgehen der IS gegen die irakische Volksgruppe der Yeziden könnte nach Einschätzung der UNO als Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder gar als versuchter Völkermord gewertet werden.
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