400 Tote

ISIS-Massaker in Palmyra

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Die meisten Opfer in der Kulturerbestadt sollen Frauen und Kinder sein.

Die Extremistenmiliz IS hat in der syrischen Stadt Palmyra nach Darstellung des staatlichen Fernsehens mindestens 400 Menschen getötet. Die meisten der Opfer in der am Mittwoch vom IS eroberten Weltkulturerbestadt seien Frauen und Kinder, hieß es am Sonntag unter Berufung auf Einwohner. Vertreter der Opposition erklärten, Hunderte Leichen lägen in den Straßen.

Bei ihnen handle es sich mutmaßlich um Anhänger der Regierung von Präsident Bashar al-Assad. In Syrien herrscht seit vier Jahren Bürgerkrieg. Der sunnitische IS war zuletzt wieder auf dem Vormarsch und kontrolliert nun nach Erkenntnissen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte die Hälfte des Landes.

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