Japan: Neuer Premier will wieder AKW bauen
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Trotz Fukushima-GAU

Japan: Neuer Premier will wieder AKW bauen

Neues Kraftwerk soll sich grundsätzlich von Unglücksreaktoren unterscheiden.

Trotz der Atomkatastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr will der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe wieder Kernkraftwerksneubauten zulassen. Diese neuen Reaktoren würden sich komplett von denen im Unglückswerk Fukushima Daiichi unterscheiden, sagte er am Montag bei einem Besuch der Anlage. "Wir werden sie mit der Zustimmung, die wir vom japanischen Volk erhalten haben, bauen."

Diashow: Neue Bilder aus dem AKW Fukushima

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Neue Bilder aus dem AKW Fukushima
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Neue Bilder aus dem AKW Fukushima
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Neue Bilder aus dem AKW Fukushima
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Neue Bilder aus dem AKW Fukushima
Neue Bilder aus dem AKW Fukushima

Abes liberaldemokratische Partei hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, mit der Atompolitik der Vorgängerregierung zu brechen, die das Land nach der Fukushima-Katastrophe unabhängiger vom Atomstrom machen wollte.

"Fukushima Daiichi war nicht in der Lage, die Energiequelle zu sichern, nachdem der Tsunami die Gegend getroffen hatte, aber das Atomkraftwerk Fukushima Daini war dazu in der Lage", sagte Abe mit Bezug auf das zehn Kilometer südlich vom Unglücksreaktor gelegene Kernkraftwerk. "Solch einen Unterschied sollten wir berücksichtigen."

Diashow: Drohne knipst zerstörtes Horror-AKW

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

So kaputt ist der Reaktor wirklich.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Diese Drohne machte die Aufnahmen.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Gespenstischer Anblick über die Ruine.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Greenpeace warnt vor extrem hoher Strahlung.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Im Meerwasser rund 300 Meter südlich der Anlage sei eine Konzentration von radioaktivem Jod gemessen worden, die um das 3355-fache über dem zulässigen Höchstwert liegt

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

An dem Atomkraftwerk waren nach dem schweren Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami vom 11. März mit mehr als 28.000 Toten oder Vermissten die Kühlsysteme ausgefallen.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Die Versuche, sie wieder in Gang zu bringen, mussten allerdings wegen zu hoher radioaktiver Strahlung immer wieder unterbrochen werden.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

In Bodenproben auf dem Gelände wurde inzwischen auch hochgiftiges und krebserregendes Plutonium gefunden.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Plutonium hat eine Halbwertzeit von 24.400 Jahren.

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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
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Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine
Luftaufnahmen der Reaktor-Ruine

Die LDP hatte die Wahlen nach drei Jahren in der Opposition Mitte des Monat deutlich gewonnen. Am vergangenen Mittwoch wählte das Parlament Abe erneut zum Regierungschef. Der Rechtskonservative war bereits von 2006 bis 2007 japanischer Premier.

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