Ungarn
Jetzt spricht die Flüchtlings-Treterin
Die ungarische Kamerafrau, die mit Tritten gegen Flüchtlinge weltweit für Empörung sorgte, hat den Vorfall bedauert. Sie sei "keine herzlose, Kinder tretende Rassistin", schrieb die 40-Jährige am Freitag in einem offenen Brief an die konservative Tageszeitung "Magyar Nemzet". Worte der Entschuldigung fand sie allerdings nicht.
In Panik geraten
Als beim Grenzort Röszke die stundenlang wartenden Flüchtlinge ungeduldig wurden und den Polizeikordon durchbrachen, "bekam ich Angst, wie sie da so auf mich zuströmten", schrieb sie. "Ich geriet in Panik, ... als ob ich nicht ich selbst gewesen wäre." Sie habe Angst bekommen, als die Menge auf sie zugerannt sei. "Ich habe gedacht, dass ich angegriffen werde und mich verteidigen müsse."
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