Leichte Entwarnung

Kroatien blieb von befürchteter Flutwelle verschont

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In Kroatien, das entgegen den Befürchtungen von einer größeren Flutwelle vorerst verschont blieb, ist am Sonntag von den erwarteten kleineren Überschwemmungen betroffen gewesen.  

Die steigenden Pegel der Flüsse Mur, Save und Drau verursachten laut Medienberichten Probleme in Norden des Landes. Kritisch war die Situation an der Grenze zu Slowenien, wo die Mur einen historischen Höchststand erreichte.

In der Gemeinde Mursko Središće erfassten die Wassermengen am Nachmittag die ersten Häuser. Evakuierungen waren laut Behörden vorerst nicht notwendig.

Unterhalb der Hauptstadt Zagreb bedrohte der Save-Fluss (Sava) einige Gemeinden, die sich auf eine drohende Flutwelle vorbereiteten. In der Gemeinde Rugvica stieg der Pegel auf über neun Meter. In Orle wurde ein Schutzdamm mit aufgestapelten Sandsäcken erhöht.

Warnungen gab es auch entlang der Drau. In Varaždin trat der Fluss bereits über die Ufer, gefährdete jedoch vorerst keine Wohnobjekte.

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