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Lungenentzündung: Walesa bleibt im Spital

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Er wurde letzte Mittwoch mit Magenbeschwerden eingeliefert.

Der frühere polnische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa muss länger als ursprünglich geplant in der Klinik bleiben. Bei dem 67-Jährigen sei eine Lungenentzündung festgestellt worden, sagte ein Sprecher des Universitätskrankenhauses in Gdansk (Danzig) am Montag. Diabetes kompliziere die Behandlung.

Walesa war am vergangenen Mittwoch mit Magenbeschwerden und hohem Fieber in die Klinik gebracht worden. Er leidet seit Jahren unter Herzbeschwerden und der Zuckerkrankheit. 2008 hatte er einen Herzschrittmacher bekommen.

Der legendäre Anführer der antikommunistischen Opposition und Gründer der Gewerkschaft "Solidarnosc" war von 1990 bis 1995 polnischer Staatspräsident. Zuletzt reiste er viel - unter anderem nach Tunesien, um den neuen Behörden dort die polnischen Erfahrungen von 1989 zu vermitteln.

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