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Im Berufungsverfahren

Pistorius wegen Mordes verurteilt

Die Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für den Sprinter-Star.

Der südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius ist in einem Berufungsverfahren wegen Mordes an seiner Freundin Reeva Steenkamp verurteilt worden. Der Angeklagte ist "des Mordes schuldig", da er mit "krimineller Absicht" gehandelt habe, urteilte das Gericht in Bloemfontein am Freitag und verwies den Fall an die Vorinstanz zurück. Ihm drohen jetzt bis zu 15 Jahre Haft. In der Vorinstanz wurde er zu fünf Jahren wegen "fahrlässiger Tötung" verurteilt. Dieses Urteil ist jetzt aufgehoben.

Hausarrest
Pistorius selbst war bei der Verhandlung nicht anwesend. Nach einem Jahr im Gefängnis darf er den Rest seiner Haftstrafe unter Hausarrest absitzen. Nun sitzt er unter Auflagen in der Luxusvilla seines Onkel Arnold in Pretorias Diplomatenviertel Waterkloof ab.

Fünf Jahre Haft

Pistorius hatte seine Freundin Reeva Steenkamp am Valentinstag 2013 mit vier Schüssen durch die Toilettentür erschossen. Vor Gericht sagte er, er hätte in der Toilette einen Einbrecher vermutet. Pistorius wurde im vergangenen Monat nach einem Jahr Haft in den Hausarrest entlassen. Nun sitzt er den Rest seiner Strafe unter Auflagen in der Luxusvilla seines Onkel Arnold in Pretorias Diplomatenviertel Waterkloof ab.

Ausnahmesportler

Pistorius startete 2012 als erster beinamputierter Sportler der Olympia-Geschichte bei den Olympischen Spielen. Er wurde Achter mit der Staffel über 4 x 400 Meter und kam als Einzelstarter bis ins 400-Meter-Halbfinale. Bei den Paralympics holte er Doppel-Gold.

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