Auf Urlaubsinsel

Polizei erschießt Messer-Angreifer am Flughafen

Vor dem Flughafen in Las Palmas auf der Urlauberinsel Gran Canaria kam es zu einem tödlichen Polizeieinsatz – ein Messerangreifer wurde erschossen.

Ein schockierender Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag vor dem Flughafen in Las Palmas auf der spanischen Insel Gran Canaria: Ein 18-jähriger Mann aus Gambia wurde von der spanischen Polizei erschossen, nachdem er mit einem Messer Touristen bedroht und Polizeibeamte angegriffen hatte. Urlauber flohen in Panik, als fünf Schüsse fielen. Der junge Mann wurde dabei tödlich getroffen, darunter auch ein Schuss in den Hals.

Polizei erschießt Messer-Angreifer
© Gran Canaria Airport

Laut dem britischen Portal "Daily Mail" zeigen erste Ermittlungen, dass der Mann zuvor versuchte, mit einem ungültigen Ticket ein Flugzeug Richtung Gambia zu besteigen. Als er am Sicherheitsbereich abgefangen wurde, löste er beim Versuch, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen, den Scanner aus – in seinem Rucksack befand sich ein Messer. Kurz darauf rannte ein Taxi-Fahrer, der offenbar kurz zuvor von dem Angreifer attackiert worden war, schreiend in das Terminal und löste damit einen Polizeieinsatz aus.

Täter stürmt mit erhobenem Messer auf Beamten los

Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie der Täter mit erhobenem Messer auf einen Beamten losstürmt und anschließend von dessen Kollegen erschossen wird. Laut Polizei handelte es sich um eine notwendige Reaktion, um eine unmittelbare Gefahr für das Leben der Einsatzkräfte und Umstehender zu verhindern.

Der Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr. Die Justizbehörde der Kanarischen Inseln bestätigte, dass nun umfangreiche Auswertungen von Überwachungskameras innerhalb und außerhalb des Flughafens stattfinden, um den genauen Tathergang zu rekonstruieren.

Der 18-Jährige soll "außer sich" gewesen sein, so das Gericht. Ob psychische Probleme vorlagen, ist noch unklar. Die Identität des Täters wurde bislang nicht offiziell veröffentlicht.

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