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USA

Polizei verteidigt Prügel-Vater

Vater machte mit mutmaßlichem Kinderschänder kurzen Prozess.

Ein Vater hat in Florida (USA) am Freitag einen mutmaßlichen Kinderschänder bewusstlos geprügelt. Der 43-jährige Mann hatte den 18-jährigen Raymond F. dabei ertappt, wie dieser sich sexuell an seinem Sohn (11) verging. Die Polizei verteidigt die Reaktion des Vaters, der den 18-Jährigen bis zur Besinnungslosigkeit prügelte, als verständliches Verhalten und wird nicht gegen den Mann ermitteln. "Der Vater hat eben gehandelt, wie ein Vater", sagte der Polizeichef von Daytona Beach, Mike Chitwood.

Beulen, Schwellungen und Blutergüsse
Der 43-Jährige ertappte den mutmaßlichen Sex-Täter am Freitag auf frischer Tat. Er hatte das Haus verlassen, um Einkäufe zu erledigen, und bei seiner Rückkehr seltsame Geräusche aus dem Kinderzimmer vernommen. Als er die Türe öffnete, fand er Raymond F. mit heruntergelassenen Hosen, wie er sich an seinem Sohn verging. Der Vater schlug daraufhin so lange auf den Teenager ein, bis dieser bewusstlos und blutüberströmt zusammenbrach. Polizeifotos zeigen den mutmaßlichen Täter mit Beulen, Schwellungen und Blutergüssen im Gesicht.

Video: Der mutmaßliche Kinderschänder vor Gericht

Jahrelanger Missbrauch
Wie die Vernehmung des 11-jährigen Opfers ergeben hat, dürfte sich der Missbrauch bereits über drei Jahre erstreckt haben. F. soll mit seinem Opfer laut Polizei nahe verwandt sein. Er dürfte den Burschen derart eingeschüchtert haben, dass dieser es nicht wagte, den Missbrauch aufzuzeigen. F. muss sich wegen den Missbrauchsvorwürfen vor Gericht verantworten, er ist derzeit inhaftiert ohne Möglichkeit auf Kaution. Gegen den Prügel-Vater wird laut Polizei nicht ermittelt.

Tage nach der Festnahme, bei einem Gerichtstermin, sind die Spuren der Attacke noch deutlich sichtbar:

© Polizei
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