„Meine Hose war immer zu“

Porno im Dienst: Bergbahn feuert jungen Liftwart

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Einem Bericht von "blick.ch" zufolge wurde ein Mitarbeiter von der Lenzerheide Bergbahnen AG rausgeworfen, weil er im Pausenraum Pornos anschaute.

Der 30-jährige Minnas G. kontert: "Meine Hose war immer zu!" Nun hat die LBB in ihrem Regelwerk einen neuen Passus eingeführt, den "Porno-Passus".

Fristlose Kündigung

Minnas G. hat von Anfang an seine Arbeit gern gemacht. Bei der Lenzerheide Bergbahnen AG (LBB) arbeitete der 30-Jährige als Betriebsangestellter und Saisonnier. Letzte Woche kam dann die Schocknachricht: Minnas G. bekam eine fristlose Kündigung. Er wird beschuldigt, sich vor anderen Mitarbeitern Pornos reingezogen zu haben.

Minnas G 2
© blick.ch
× Minnas G 2

Kein Verständnis für den entlassenen Mitarbeiter

In einem Interview mit dem Blick spricht der Entlassene ganz offen: "Ja, ich habe im Pausenraum Pornos geschaut. Die fristlose Kündigung finde ich aber übertrieben" - und relativiert den Anlass für die Kündigung: "Meine Hose war ja immer zu!" Und: "Es war auf meinem privaten Tablet morgens, bevor der Betrieb losging." Die Lenzerheide Bergbahnen sehen die ganze Angelegenheit nicht ganz so locker. Im Kündigungsschreiben an den 30-Jährigen heißt es: "Wir mussten feststellen, dass du während der Arbeitszeit in den Räumlichkeiten der LBB Filme mit pornografischem Inhalt schaust. Dies sogar dann, wenn sich andere Mitarbeitende im selben Raum befinden", und verdeutlichen das Problem: "Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel. Wir distanzieren uns von diesem Verhalten und lösen das Arbeitsverhältnis fristlos per sofort mit dir auf."

Minnas G. 3
© blick.ch
× Minnas G. 3

Kündigung ungerecht

Seine Arbeit war immer gut und alle waren immer zufrieden. Er habe den Leuten am Skilift Valbella geholfen, Schnee geschaufelt und verschiedene andere Arbeiten rund um den Lift durchgeführt. Für Minnas ist seine fristlose Kündigung sehr ungerecht.

Der Porno Passus kommt

Laut Blick sieht der Betrieb die Kündigung für gerechtfertigt. Die LBB hat auf die Porno-Affäre reagiert und einen neuen Passus im Regelwerk eingeführt: "Das Schauen von Filmen mit pornografischem Inhalt während der Arbeits- und Pausenzeit explizit als Verbot aufnehmen."

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