Costa Concordia

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Pump-Arbeiten an Concordia beendet

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Das Meerwasser um die Insel Giglio ist offenbar nicht verschmutzt.

Zehn Wochen nach dem "Costa Concordia"-Unglück vor der italienischen Insel Giglio ist der gesamte Treibstoff aus dem Kreuzfahrtschiff gepumpt worden. Das teilte der Bürgermeister der Insel Giglio, Sergio Ortelli, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Florenz mit. Im Schiff befanden sich etwa 2.300 Tonnen Treibstoff, überwiegend Schweröl.

Neue Unterwasser-Fotos der Concordia

Nach Ende der Pump-Arbeiten soll die Bergung des Wracks beginnen. Bis Ende März will die Reederei Costa Crociere, Betreiber der "Costa Concordia", den Auftrag für dafür vergeben. Acht Unternehmen haben bisher Konzepte vorgelegt. Sie werden derzeit von der Reederei und dem Leiter des italienischen Krisenstabes, Franco Gabrielli, geprüft.

Die toskanischen Umweltbehörden berichteten, dass das Meerwasser um die Insel Giglio nicht verschmutzt sei. "Es besteht keine Gefahr einer Wasserverseuchung, und die Analysen bestätigen es", sagte Leonardo Marras, Präsident der Provinz Grosseto. Der Bürgermeister von Giglio appellierte an die Touristen, die Insel zu besuchen. "Auf der Insel hat sich nach dem Concordia-Unglück nichts geändert. Das Meer ist kristallklar, jegliche Sorge wegen der Wasserqualität ist unbegründet", versicherte er.

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