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Rätsel um stark verweste Leiche in Südtirol

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Laut Berichten könnte es sich um einen Flüchtling handeln, der erfror.

Der Fund einer stark verwesten Leiche unterhalb des Jöchl bei Pfelders in Südtirol hat die Behörden vor Rätsel gestellt. Der Unbekannte war am Montag von einem Hirten gefunden worden. Der Mann dürfte vor eineinhalb bis zwei Monaten gestorben sein, berichtete die Tageszeitung "Dolomiten" in ihrer Mittwochausgabe. Fremdverschulden oder ein Unfall könnten ausgeschlossen werden, hieß es.

   Der Tote hatte keine Dokumente bei sich und war nur mit einem T-Shirt, einer Trainingshose und Turnschuhen bekleidet. "Er könnte Ende Mai erfroren sein", meinte Patrick Ennemoser von der Bergrettung Pfelders gegenüber den "Dolomiten". Es könnte aber auch ein medizinischer Notfall zum Tod des Mannes geführt haben.

   Laut Medienberichten werde auch nicht ausgeschlossen, dass der Unbekannte ein Flüchtling sein könnte, der versucht habe, die österreichische Grenze zu erreichen. Aufgrund des Verwesungsgrades sei es jedoch nicht möglich gewesen, die Hautfarbe des Toten festzustellen, berichteten die "Dolomiten". Die Leiche des Mannes war auf rund 2.300 Metern Höhe im Passeiertal an der Grenze zu Nordtirol entdeckt worden. Eine Obduktion wurde angeordnet.
 

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