iPhones von NSA mit Schadsoftware infiziert

Russland wirft USA iPhone-Spionage vor

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Russland wirft den USA das Ausspionieren von iPhones vor.  

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erklärte am Donnerstag, betroffen seien davon auch ausländische Diplomaten in Russland sowie aus Ländern der früheren Sowjetunion inklusive von NATO-Staaten. "Der FSB hat eine Aktion der US-Geheimdienste aufgedeckt, bei der mobile Geräte von Apple genutzt wurden." Ziel der National Security Agency (NSA) seien auch Handys von Vertretern Israels, Syriens und Chinas gewesen.

Tausende iPhones seien mit Schadsoftware infiziert worden. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow sagte, allen russischen Behörden sei klar, dass iPhones "völlig gläsern" seien. "Ihre Verwendung für dienstliche Zwecke ist inakzeptabel und verboten."

Das Vorgehen belege die engen Beziehungen zwischen Apple und der NSA, erklärte der FSB. "Das Unternehmen rüstet die US-Geheimdienste mit vielen Möglichkeiten aus, um jede Person von Interesse für das Weiße Haus sowie deren Partner in den anti-russischen Aktivitäten zu überwachen, einschließlich ihrer eigenen Bürger."

Stellungnahmen der NSA und der US-Regierung lagen zunächst nicht vor. Apple wies die Vorwürfe zurück. Man habe "nie mit einer Regierung zusammengearbeitet, um eine Hintertür in ein Apple-Produkt einzubauen" und werde dies auch niemals tun.

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