Medienberichte

Schütze verschickte Anti-Trump-Manifest an Familie

Der Angreifer soll kurz vor den Schüssen bei einem Gala-Dinner mit Donald Trump ein Manifest verschickt haben.

Angreifer Cole Allen schickte seinen Familienangehörigen etwa zehn Minuten vor dem Schusswechsel beim Gala-Dinner mit Donald Trump am Samstagabend ein Manifest gegen den Präsidenten.

Schütze verschickte Anti-Trump-Manifest an Familie
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Manifest vor Angriff

Laut einem Bericht der „New York Post“ bezeichnete Allen sich darin selbst als „Friendly Federal Assassin“. Zudem gab er in dem Schreiben zu, dass er versucht habe, Mitglieder der Trump-Regierung zu töten.

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Bericht sorgt für Aufsehen

Die Inhalte des Manifests wurden dem Bericht zufolge kurz vor der Tat verschickt und wirft ein neues, politisches Licht auf den Angriff. 

Das steht im Manifest

Das Dokument enthält konkrete Aussagen zu Motiven, Zielen und Warnungen aus dem Umfeld. 

Das Dokument wurde von einem Verwandten der Polizei übergeben. Darin schreibt der Angreifer unter anderem: „Die andere Wange hinzuhalten ist etwas für den Fall, dass man selbst unterdrückt wird.“

Weitere Aussagen

Er sei nicht die Person, die in einem Internierungslager vergewaltigt wurde, nicht der Fischer, der ohne Gerichtsverfahren hingerichtet wurde, schrieb er laut einem US-Beamten weiter.

Auch, wem sein Angriff gelten sollte, führte er explizit aus: Seine Ziele seien „Regierungsbeamte (mit Ausnahme von [FBI-Direktor Kash] Patel) (…) geordnet nach Rang, vom höchsten zum niedrigsten“.

Hass-Tirade im Schreiben

In dem Manifest findet sich zudem eine Passage, die sich mutmaßlich gegen Donald Trump richtet: „Ich bin nicht länger bereit, zuzulassen, dass ein Pädophiler, Vergewaltiger und Verräter meine Hände mit seinen Verbrechen befleckt.“

Familie warnte zuvor

Der Präsident erklärte inzwischen, dass die Familie des Verdächtigen im Vorfeld vor ihm gewarnt habe. Verwandte hätten gegenüber der Polizei in Connecticut bereits vor dem Anschlag auf die Mediengala Bedenken geäußert.

Konkret habe Allens Bruder die Polizei von New London, Connecticut, über das Manifest informiert, zitiert die „New York Post“ einen US-Beamten. Auch seine Schwester soll angegeben haben, dass er häufig durch politisch radikale Äußerungen aufgefallen sei und davon gesprochen habe, „etwas“ zu tun, um die Probleme der Welt zu lösen.

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