Seltenes Naturschauspiel im roten Herzen Australiens: Nach extremen Regenfällen rauschen plötzlich Wasserfälle am berühmten Uluru herab – Behörden schlagen Alarm für Touristen.
Nach außergewöhnlich heftigen Niederschlägen im Zentrum Australiens, insbesondere rund um den Uluru, haben Behörden eindringliche Warnungen ausgesprochen. Laut Wetterdienst Weatherzone fiel innerhalb von nur zwei Tagen rund das Dreifache der üblichen Monatsmenge. Es sind die stärksten Regenfälle in der Region seit über zehn Jahren.
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Straßen gesperrt, Wege offen
Mehrere Straßen in der Umgebung wurden wegen Überflutungen gesperrt. Wanderwege am Uluru bleiben vorerst zugänglich, allerdings unter strengen Vorsichtsmaßnahmen. "Wir bitten Besucher, Vorsicht walten zu lassen, stets auf markierten Wegen und Pfaden zu bleiben und auf möglicherweise rutschigen Oberflächen aufzupassen", teilte die Nationalparkbehörde in einem Instagram-Beitrag mit.
Tief bringt feuchte Luft
Verantwortlich für das ungewöhnliche Wetter ist ein Tiefausläufer, der feuchte Luftmassen ins ansonsten trockene Landesinnere transportiert. Die Region ist eigentlich bekannt für Hitze, Dürre und ihre ikonische rote Erde.
Heiliger Ort mit großer Bedeutung
Der Uluru zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen Australiens und ist zugleich ein heiliger Ort für die indigene Bevölkerung. 1985 wurde das Gebiet offiziell an die Aborigines zurückgegeben – ein Meilenstein in der Geschichte des Landes.