Mit Grenzzaun

So brutal trickst Ungarn Flüchtlinge aus

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Ungarn verleiht den illegalen "Push-Backs" einen legalen Anstrich.

Mit einem einfachen Trick verleiht Ungarn den illegalen "Push-Backs", also dem Zurückdrängen von Flüchtlingen in ein anderes Grenzland, am Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien einen legalen Anstrich. "Das Erste" berichtete in einem Facebook-Video darüber.



Der Grenzzaun wurde einfach einige Meter versetzt von der richtigen Grenze des Landes gebaut. Bis zu einem Pfahl befindet sich auf beiden Seiten des Zauns ungarisches Territorium.

Auf andere Seite des Zauns setzen

Die ungarische Polizei kann deshalb Flüchtlinge, die sie in Ungarn fängt, einfach auf die andere Seite des Zauns versetzen, ohne jemanden illegal nach Serbien zu "pushen". Man habe die Flüchtlinge ja ganz einfach nur auf die andere Seite des Zauns geschickt.

Den Flüchtlingen bleibt daraufhin selbstverständlich nichts anderes übrig als auf die serbische Seite zu gehen und Ungarn "freiwillig" zu verlassen. Obwohl die illegalen "Push-Backs" mit diesem Trick einen legalen Anstrich bekommen,  erhalten die Flüchtlinge dennoch kein legales Verfahren, sodass es sich - egal wie viel man es wendet und dreht - noch immer um ein "Push-Back" nach Serbien handelt.

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