So hetzt Berliner Terror-Moschee auf Facebook

Trotz Verbot des Vereins

So hetzt Berliner Terror-Moschee auf Facebook

Vor einem Monat wurde der Moscheeverein "Fussilet 33" verboten.

Im Februar stürmten Polizisten die Terror-Moschee in Berlin-Moabit, in der unter anderem auch der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri verkehrte. Der Moscheeverein "Fussilet 33" wurde wegen Terrorgefahr verboten, doch auf Facebook geht die Hetze ungehemmt weiter.

Irre Facebook-Hetze

Knapp 250 Personen haben den Verein auf Facebook abonniert. Dort wird IS-Gefährdern, ISIS-Anhängern und anderen eine Plattform geboten, um etwa via Fotos Terroristen anzuwerben, berichtet BILD. Außerdem wird gegen "Westländer und Amerikaner" gehetzt sowie zum Kampf gegen die Ungläubigen aufgerufen.

Doch damit nicht genug: Auch Verhaltensregeln für "die muslimische Frau" oder Werbung für Islam-Seminare mit ISIS-Werbern finde man laut der Zeitung dort vor.

Keine Reaktion von Facebook

"Wir haben Facebook am Tag der Verbotsverfügung aufgefordert, den Account zu schließen. Weder auf unsere Mails noch auf die erfolgten Anrufe hat Facebook bislang reagiert", so Martin Pallgen, der Sprecher der Senatsinnenverwaltung, zu BILD. Doch man werde nicht aufgeben und das soziale Netzwerk weiterhin auffordern, die Seite zu sperren.

Konsequenzen gegen Facebook forderte Benedikt Lux, der Innenexperte der Grünen, laut der Zeitung: "Wenn Facebook die Seite nicht unverzüglich löscht, müssen Sanktionen geprüft werden."



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