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Spinnen-Biss: Mann verliert sein Bein

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Wer Angst vor Spinnen hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen.

Andy Perry (46) war Landschaftsgärtner mit Leib und Seele. Jetzt ist ihm sein Job aber zum Verhängnis geworden. Nach einem normalen Arbeitstag schwoll sein rechtes Bein plötzlich an, er hatte unerträgliche Schmerzen. Schließlich musste das Bein amputiert werden.

Riesige Schmerzen

Perry erzählt in einem Interview mit Daily Mail über die Vorgänge aus dem Jahr 2015: "Ich bin mittags kurz nach Hause gegangen, um nach den Kindern zu sehen. Meine Frau war selbst bei der Arbeit. Innerhalb von ein paar Stunden ging es mir richtig schlecht. Plötzlich hatte ich riesige Schmerzen."

Er ging aber nicht sofort zum Arzt. Er schlief ein ganzes Wochenende quasi durch, wachte nur auf, um sich zu übergeben. Als er dann doch ins Krankenhaus ging, hatten die Ärzte schnell eine Diagnose: Blutvergiftung. Es dauerte aber noch, bis die Ursache für die Sepsis entdeckt wurde. Erst nach einigen Tagen fand man  ein "kleines Pünktchen an meinem "Knöchel", so Perry. Es war ein Spinnenbiss. Offenbar war Perry von der "Falschen Schwarzen Witwe" gebissen worden.

Die Sepsis konnte so behandelt werden, die Schwellung am Bein und die Schmerzen blieben aber. Sie wurden sogar so schlimm, dass Perry drohte, sich das Bein mit einer Kettensäge abzuschneiden, wenn es ihm nicht amputiert werden würde. Ein Experte nahm ihm dann das Bein oberhalb des Knies ab. Seither sitzt Perry im Rollstuhl, er soll jetzt aber eine Prothese bekommen. Spätestens im nächsten Jahr möchte er sogar wieder als Landschaftsgärtner arbeiten.

Spenden

Für seinen großen Traum bittet er jetzt um Spenden. Er möchte seinen Garten behindertengerecht umbauen, damit er wieder mit seinen Söhnen Thomas (8) und George (5) spielen kann. Mehr als die Hälfte des benötigten Geldes ist dank einer Crowdfunding-Website schon zusammen.

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