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US-Wahl

Tochter von Corona-Opfer erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump

Emotionale Ansprache bei Demokraten-Parteitag.

Washington/Milwaukee (Wisconsin). Mit einer emotionalen Ansprache auf dem Parteitag der US-Demokraten hat die Tochter eines verstorbenen Covid-19-Opfers schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Kristin Urquiza sagte in einem am Montagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Beitrag, ihr Vater Mark Anthony Urquiza habe Trump und dessen "Sprachrohren" vertraut, als diese gesagt hätten, dass das Coronavirus unter Kontrolle sei und verschwinden werde.
 
 
Nachdem der Gouverneur des Bundesstaats Arizona die Ausgangsbeschränkungen Ende Mai aufgehoben habe, sei der 65-Jährige mit Freunden in eine Karaoke-Bar gegangen. Wenige Wochen später sei ihr Vater ohne Angehörige auf der Intensivstation gestorben.
 
"Seine einzige Vorerkrankung war, dass er Donald Trump vertraut hat, und dafür hat er mit seinem Leben bezahlt", sagte Kristin Urquiza. "Das Coronavirus hat deutlich gemacht, dass es zwei Amerika gibt: Das Amerika, in dem Donald Trump lebt, und das Amerika, in dem mein Vater gestorben ist." Eines der letzten Dinge, die ihr Vater ihr gesagt habe, sei gewesen, dass er sich von Trump betrogen fühle. "Wenn ich meine Stimme für Joe Biden abgebe, werde ich es daher für meinen Vater tun." Ex-Vizepräsident Biden soll auf dem bis Donnerstag andauernden Parteitag der Demokraten als Herausforderer von Trump bei der Wahl im November gekürt werden.

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