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Ukraine-Krieg

Putin plant offenbar ''False Flag''-Angriff auf das eigene Land

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Militärexperten des ''Institute for the Study of War'' (ISW) befürchten, dass Russland sein eigenes Territorium angreifen und die Ukraine dafür beschuldigen könnte.

Der russische Präsident Wladimir Putin (70) plant offenbar einen "False Flag"-Angriff auf das eigene Land, wie Militärexperten des Washingtoner Thinktanks ''Institute for the Study of War'' (ISW) befürchten. Er wolle mit dem Angriff die Unterstützung des eigenen Volkes zurückgewinnen, so die Experten.

Der Kreml scheint für die "False Flag"-Operation bereits die Voraussetzungen zu schaffen. Laut Analysen würde derzeit gezielt Propaganda über einen bevorstehenden Anschlag auf die russische Region Belgorod, die nur 35 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, gestreut. 

Die russischen Streitkräfte müssten daher unbedingt die Kontrolle über Kupjansk in der Oblast Charkiw zurückgewinnen, um die Gefahr eines ukrainischen Angriffs zu minimieren, wie es in weiteren russischen Quellen heißt, wie die "IWS"-Experten berichten.

So schreibt etwa Leonid Petrowitsch Reschetnikow (75), pensionierter russischer Generalleutnant, auf Telegram von ukrainischen Truppen, die angeblich in Belgorod einmarschiert seien. "Es wird tatsächlich eine Offensive vorbereitet, vielleicht nicht eine, vielleicht zwei. Vielleicht wird auch ein Überfall vorbereitet."

Laut "ISW" sei das reine Propaganda

Laut "ISW" sei das reine Propaganda: Russische Behauptungen über einen bevorstehenden ukrainischen Angriff auf das Gebiet Belgorod seien absurd. Diese würden nur darauf abzielen, die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken zu versetzen, damit sie den Krieg weiter unterstütze, so die Experten. 

Die Ukraine habe kein strategisches Interesse an einer Invasion Russlands und sei auch nicht in der Lage, diese in diesem Umfang durchzuführen. Auch Mykhailo Podolyak, Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyj, warnt via Twitter vor russischen "False Flag"-Operationen.

Russland plane terroristische Attacken in Weißrussland um das Land in einen Krieg zu verwickeln, so Podolyak. Eine weitere russische Taktik sei es, terroristische Attacken in Belgorod durchzuführen, um die Unterstützung der russischen Bevölkerung zu erhöhen. Außerdem würde die russische Armee auch Info-Kampagnen über Gefangene starten, um die Ukraine zu diskreditieren, schreibt der Berater des ukrainischen Präsidenten.

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