In Zürich wird im November eine 400 Jahre alte Goldmünze versteigert, die einst vor den Nazis versteckt wurde – ihr Wert liegt bei über zwei Millionen Franken.
Das Auktionshaus „Numismatica Ars Classica“ in Zürich versteigert Anfang November den zweiten Teil der legendären „Traveller“-Sammlung. Das Highlight: eine 100 Dukaten schwere Goldmünze von Ferdinand III., geprägt im Jahr 1629.
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Größte jemals geprägte europäische Goldmünze
Mit einem Gewicht von 348,5 Gramm – fast so viel wie dreieinhalb Tafeln Schokolade – gilt sie laut Auktionshaus als die größte jemals in Europa geprägte Goldmünze. Es existieren lediglich drei bekannte Exemplare. Der Schätzwert liegt bei über zwei Millionen Franken (2,14 Mio. Euro).
Sammlung vor Nazis versteckt
Die Münze ist Teil der „Traveller“-Sammlung, die über 50 Jahre lang in Europa vergraben lag, um sie vor Plünderungen während der Nazi-Invasion zu schützen. Insgesamt umfasst die Sammlung mehr als 15.000 Münzen.
Wert der Sammlung über 100 Millionen Dollar
Der unbekannte Sammler interessierte sich besonders für Prägungen aus Mitteleuropa, vor allem aus dem Habsburgerreich, Deutschland, Böhmen, Polen und Ungarn. Nach Angaben des Auktionshauses ist die gesamte Sammlung über 100 Millionen Dollar (85 Mio. Euro) wert – und gilt als die teuerste Münzgruppe, die je auf einer Auktion angeboten wurde.