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Weltchronik

Ärzte holen 50 Nadeln aus Bub heraus

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Der Steifvater wollte den 2-Jährigen mit Nadeln töten. Ärzte retteten nun sein Leben.

Der in Brasilien mit Dutzenden Nadeln bei einem grausigen Ritual misshandelte Bub ist erfolgreich operiert worden. Wie eine Sprecherin des Krankenhauses in der Stadt Salvador am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, entfernten die Ärzte dem Zweijährigen in einer vierstündigen Operation jeweils zwei lebensgefährliche Nadeln nahe des Herzens und der Lunge. Dem Kleinkind geht es den Angaben zufolge "gut".

Der Stiefvater des Jungen hatte nach seiner Festnahme gestanden, dem Kleinen in einem Ritual schwarzer Magie Nadeln in den Körper gebohrt zu haben. Er habe sich an seiner Frau rächen wollen, der Bub habe sterben sollen. Manche der Nadeln sind bis zu fünf Zentimeter lang. Das Kind, dessen Name nicht öffentlich gemacht wurde, war am Sonntag mit Erbrechen und Schmerzen ins Krankenhaus gebracht worden. Dort entdeckten die entsetzten Ärzte beim Röntgen die Nadeln.

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