Schäden nach Wirbelsturm in Burma

Frankreich

Burma lässt nach Zyklon Helfer nicht ins Land

Der französische Außenminister Bernard Kouchner hat der Regierung in Burma vorgeworfen, Hilfe für das vom Wirbelsturm "Nargis" zerstörte Land abzublocken.

"Sie haben unsere Direkthilfe nicht akzeptiert, und sie haben das Hilfspersonal nicht akzeptiert, das wir ihnen angeboten haben", sagte Kouchner am Dienstag in Paris. Die Junta in Rangun nehme internationale Hilfe nur in dem Maße an, in dem sie diese selbst kontrollieren und verteilen könne. "Das gibt der internationalen Gemeinschaft kein Vertrauen."

Frankreich sagte dem Land am Montagabend zunächst 200.000 Euro für die notleidende Bevölkerung zu. "Das ist nicht viel", räumte Kouchner angesichts des Ausmaßes der Katastrophe mit mehr als 22.000 Toten ein. "Aber wenn wir mehr Geld geben, geht es an die Regierung und landet nicht bei den Flüchtlingen." Er bezeichnete die Junta als Militärdiktatur.

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