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Schulbeginn

Gräueltat in Pariser Internat

Drei Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren haben ohne erkennbares Motiv eine 14-Jährige gequält und vergewaltigt.

Drei Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren sollen eine 14-jährige Mitschülerin in einem Internat bei Paris gequält und vergewaltigt haben. Ohne erkennbares Motiv fielen sie nachts in ihrem gemeinsamen Zimmer über das Mädchen her, schlugen und traten es und drückten brennende Zigaretten auf seiner Hand und den Beinen aus. Das berichtete die Zeitung "Le Parisien" am Mittwoch. Darüber hinaus vergewaltigten sie die 14-Jährige mit einem Kleiderbügel.

Den drei Jugendlichen wird "schwere Gewalt und Vergewaltigung begleitet von barbarischen Akten" vorgeworfen. Sie sind in einem Internat in Sonchamp bei Versailles untergebracht, das Teenager aufnimmt und ausbildet, die misshandelt worden sind oder deren Eltern nicht fähig sind, sie zu erziehen.

Kein erkennbares Motiv
Pariser Justizkreise bestätigten die Gewalt. Die jugendlichen Täterinnen sind geständig, haben aber keinen Grund für ihr Handeln angegeben. Ein Richter wird mit den Worten zitiert, er habe noch nie einen Fall solcher Brutalität ohne ein erkennbares Motiv gesehen, "vor allem nicht bei jungen Leuten in diesem Alter". Die Tat geschah bereits am 4. September, dem Tag des Schulbeginns in Frankreich.



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