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Zerstückelt

Horror-Koch gesteht Sexmord an Kollegen

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Als Gegenleistung für ein Darlehen wollte ein Münchner Sex – sein Todesurteil.

Es war ein Mord wie aus einem Horrorfilm: Anfang Februar entdeckten Passanten in der Isar bei München die abgetrennten Arme eines Mannes. Wenig später stieß ein Jäger an der deutsch-tschechischen Grenze auf einen menschlichen Torso.

Flucht
Die Teile des Toten konnten rasch identifiziert werden: Es handelte sich um den 35-jährigen Markus Schindlbeck, einen Koch aus München. Schließlich wurde im Burgenland Heiko K. festgenommen. Der Wahlwiener war auf der Flucht und hatte mit der Kreditkarte des Ermordeten gezahlt.

Zum Prozessauftakt am Dienstag in München legte der Angeklagte ein Geständnis ab: „Er sagte, wenn ich lieb zu ihm bin, dann leiht er mir Geld“, schilderte Heiko K. die Tatnacht. Als es dann zu sexuellen Handlungen gekommen sei, hätte er die Kontrolle verloren: „Ich setzte mich auf ihn und hielt Markus den Mund zu.“ Der 35-Jährige erstickte vermutlich unter dem massigen Angreifer.

Um die Leiche zu beseitigen, besorgte Heiko K. dann Messer und Säge. die Leiche zerlegte er in der Badewanne. Bei dem auf fünf Tage anberaumten Prozess droht dem Angeklagten Lebenslang. Der Kopf des Opfers ist übrigens immer noch verschwunden.

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