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USA

Im Katastrophenschutz ist die USA Entwicklungsland

Nicht nur während - auch nach Naturkatastrophen wie "Katharina" zeigen sich US-Behörden unfähig, die Versorgung der Betroffenen zu organisieren.

Knapp drei Jahre nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina" leben noch immer rund 40.000 Familien an der Südküste der USA in Notunterkünften. Die Opfer seien in Wohnwagen und Caravans untergebracht, sagte David Paulison von der Katastrophenschutzbehörde Fema am Mittwoch. Wegen der bevorstehenden Sturmsaison würden derzeit jedoch täglich 800 Familien in Hotels oder Appartements umgesiedelt.

"Dass der Wiederaufbau so lange dauert, habe ich erwartet", sagte Paulison. "Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass die Unterbringung der Menschen nach fast drei Jahren immer noch ein solches Problem ist." 2005 verursachten die drei stärksten Hurrikane - "Katrina", "Rita" und "Wilma" - Schäden in Höhe von 110 Milliarden Dollar.

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