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Pamplona-Stierhatz

Läufer von Stier im Gesäß aufgespießt

Insgesamt wurden bei dem gefährlichen Lauf schon 44 Menschen verletzt.

Bei der traditionsreichen Stierhatz in Pamplona hat am Mittwoch einer der Teilnehmer eine besonders schmerzhafte Begegnung mit den Tieren erlebt. Der aus Madrid stammende Mann sei von einem der bis zu 600 Kilogramm schweren Bullen im Gesäß aufgespießt worden, teilten die Rettungskräfte in der nordspanischen Stadt mit. Die klaffende Wunde musste im Krankenhaus genäht werden. Zwei weitere Läufer landeten ebenfalls im Hospital, unter ihnen ein 24 Jahre alter Tourist aus Australien. Er erlitt eine Kopfverletzung. Insgesamt wurden 44 Menschen verletzt.

Besonders aggressive Tiere
Am Mittwoch waren die als besonders aggressiv berüchtigten Stiere der Züchterei Cebada Gago auf die Teilnehmer losgelassen worden. Auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster stürzten einige der Tiere und krachten in die Menschenmenge. Bei der Hatz ("encierro") werden noch bis zum 14. Juli jeden Morgen sechs Kampfstiere durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden. Hunderte wagemutige Männer, die "mozos", rennen auf der 825 Meter langen Strecke vor den Tieren her, die von mehreren zahmen Leitochsen begleitet werden. Als einzige "Waffe", um die Bullen von sich fernzuhalten, ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt.



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