New York

Leonardo di Caprio bei größter Klima-Demo

Leonardo di Caprio bei größter Klima-Demo
© Getty Images

Über 300.000 Menschen gingen für einen besseren Klimaschutz auf die Straße.
OE24 auf Google bevorzugen

Zwei Tage vor dem UN-Klimagipfel in New York haben nach Angaben der Veranstalter Hunderttausende Umweltaktivisten weltweit für einen wirksamen Schutz des Klimas demonstriert. Die New Yorker Veranstaltung war der Höhepunkt eines weltumspannenden Netzes mit 2.700 Veranstaltungen in 158 Ländern.

Größte Klima-Demo aller Zeiten:
In New York gingen mit Trillerpfeifen, Plakaten und bunten Verkleidungen mehr als 300.000 Menschen für einen besseren Klimaschutz auf die Straße. Nach Angaben der Veranstalter, die ursprünglich nur rund 100.000 Menschen erwartet hatten, handelte es sich um die größte Klima-Demonstration aller Zeiten.

Promis für besseren Klimaschutz:
Unter die Demonstranten mischten sich unter anderem auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, die Hollywood-Stars Leonardo DiCaprio und Edward Norton, der Sänger Sting, der frühere US-Vizepräsident Al Gore und New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. "Ich bin überwältigt von solch einer Macht, Energie und Stimme der Menschen", sagte UN-Chef Ban. "Der Klimawandel ist ein charakterisierendes Thema unserer Zeit und wir dürfen keine Zeit verlieren."

Stars für besseren Klimaschutz


1 / 5

Stars für besseren Klimaschutz

Stars für besseren Klimaschutz

© Getty Images

Stars für besseren Klimaschutz

Stars für besseren Klimaschutz

© Getty Images

Stars für besseren Klimaschutz

Stars für besseren Klimaschutz

© Getty Images

In BERLIN forderten rund 10.000 Menschen verschärfte Klimaziele und einen Umstieg auf erneuerbare Energien. Das Motto der drei Protestzüge zum Brandenburger Tor lautete: "Mal schnell die Welt retten". Bei der "Silent Climate Parade" tanzten Menschen lautlos - mit Kopfhörern - für mehr Klimaschutz, auch Radfahrer und Kinder mit ihren Familien waren unter den Demonstranten.

In BRÜSSEL marschierten Hunderte zum Außenministerium, um dem belgischen Chefdiplomaten Didier Reynders eine Petition mit auf den Weg zum UN-Klimagipfel zu geben. Die Demonstranten trugen grüne Pappherzen und Spruchbänder wie: "Klimakrise = Nahrungsmittelkrise". Die Polizei sprach von 1.200 Teilnehmern, die Veranstalter von 2.000.

In MADRID kamen rund 500 Menschen vor dem Umweltministerium zusammen. Die Demonstranten, viele mit einem grünen Herz im Gesicht, forderten von der Regierung Einsatz für erneuerbare Energien und eine Abkehr von Öl und Atom. Die EU müsse "ehrgeizigere Ziele" verfolgen.

In OSLO demonstrierten rund 400 Menschen bei schlechtem Wetter vor dem norwegischen Parlament. Neben Regenschirmen trugen sie Schilder mit Aufschriften wie "Die grüne Revolution 2014". Auch in kleineren Städten wie Lillehammer zogen Demonstranten durch die Straßen.

Heftiger Regen hinderte die Menschen in STOCKHOLM nicht am Klima-Engagement. Im Eisbärkostüm oder mit orangefarbenen Luftballons machten sich Demonstranten vom Vasapark auf den Weg durch die Stadt zum Reichstag. Auf einem Plakat stand in Worten und mit einem großen Herz "Wir lieben Kinder" geschrieben.

In ATHEN versammelten sich wenige Dutzend Menschen unterhalb der Akropolis. Die Demonstranten skandierten, "Die Uhr tickt" und forderten Maßnahmen zu Rettung der Erde jetzt.

In BELGRAD kamen nur ein paar Dutzend Umweltschützer zusammen - unter dem Banner "Politikwechsel - kein Klimawandel".

In JOHANNESBURG stellten sich Demonstranten in weißen T-Shirts und mit ins Gesicht gemalten grünen Herzen auf einem Feld zu einem Herz auf. "Wir müssen uns mehr einbringen, Druck auf unsere Ratsmitglieder ausüben, die ihn dann nach oben weitergeben", sagte der Organisator Ferrial Adam.

In RIO DE JANEIRO kamen weniger Teilnehmer als erwartet. Dutzende Demonstranten zogen mit Transparenten und Bannern mit grünen Herzen an der Uferpromenade im beliebten Stadtteil Ipanema entlang.

In NEU DELHI legte Demonstranten schon am Samstag Tiger- und Pinguin-Kostüme an, um auf die Gefahr für die Lebensräume der Tiere aufmerksam zu machen. Andere hängten sich Attrappen von Solarzellen um oder hielten Windräder aus Pappe hoch.

Im nepalesischen KATHMANDU trugen am Samstag meist junge Menschen Schilder mit Slogans wie: "Ich bin wegen meiner Zukunft hier" oder "Wir haben nur eine Erde. Lasst sie uns schützen."

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden