Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seiner Trägerrakete Falcon 9 ein vorläufiges Startverbot erteilt und damit womöglich den Abflug der nächsten Besatzung der Internationalen Raumstation ISS verzögert.
Der für den 11. Februar anvisierte Start der Crew sollte mit einer Rakete vom Typ Falcon 9 absolviert werden, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA am Dienstag mitteilte.
SpaceX hatte die Starts der Trägerrakete vorerst ausgesetzt, nachdem bei einem routinemäßigen Start am Montag ein nicht näher benanntes Problem aufgetaucht war.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA untersuche den Vorfall vom Montag ebenfalls, erklärte die NASA. Ein möglicher Start der Crew-Mission zur ISS hänge vom Ergebnis der Untersuchungen ab. Der neuen Besatzung für die Internationale Raumstation gehören die US-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway sowie die französische Astronautin Sophie Adenot und Andrej Fedjaew aus Russland an.