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Festnahmen in Moskau

Rechte Jugendliche sollen 20 Leute ermordet haben

In Moskau hat die Polizei nach eigenen Angaben vier Jugendliche mit Verbindungen zu einer Skinhead-Gruppe festgenommen.

Der Gruppe werde vorgeworfen, mindestens 20 Ausländer getötet zu haben, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Insgesamt seien bisher neun Mitglieder der von einem 17-Jährigen angeführten Jugendbande in Gewahrsam.

Angriffe auf dunkelhäutige Menschen, vor allem auf Migranten aus den ehemaligen Sowjetstaaten in Zentralasien und dem Kaukasus, haben in Russland stark zugenommen. Im vergangenen Oktober warnte der stellvertretende Moskauer Bürgermeister vor einer Eskalation rassistischer Gewalt gegen Ausländer in der Stadt.

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