Qualvolle Heldentat

Ungar kastrierte sich aus Liebe für seine Frau

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Ein Mann in Serbien sah sich Untreuen-Vorwürfen ausgesetzt. Seiner Frau wollte er das Gegenteil beweisen - und kastrierte sich.

Qualvoller Liebesbeweis: Ein 43-jähriger Mann hat sich im Norden Serbiens selbst kastriert, um seiner Frau zu beweisen, dass er ihr treu ist. Das berichteten Belgrader Zeitungen am Freitag unter Berufung auf die Polizei von Subotica, nahe der Grenze zu Ungarn.

Erfahrung mit Ferkeln
Der Mann, ein ethnischer Ungar, habe die Operation fachgerecht durchgeführt, weil er Erfahrung mit der Kastration von Ferkeln hatte, hieß es in Zeitungsberichten. Er musste trotzdem in einem Krankenhaus behandelt werden, da er zu bluten begann.

Nun wird gegen ihn Strafanzeige wegen Falschaussage erhoben, denn er hatte zunächst in der Klinik und bei der Polizei behauptet, ihn hätten drei Unbekannte verletzt, die ihn ausrauben wollten. Nach der Vernehmung gab er zu, dass er sich selbst kastriert hatte, weil ihn seine Frau grundlos beschuldigt habe, er gehe fremd.

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