Aus den Millionen Dokumenten im Fall Epstein kommen ständig neue Details ans Licht. Nun taucht eine E-Mail auf, in der Epstein schon 2017 an Trumps Gesundheit zweifelte.
Täglich tauchen neue Informationen zum Fall Jeffrey Epstein auf. Gerne würde US-Präsident Donald Trump die Debatte um die neuen drei Millionen Seiten des US-Justizministeriums beenden. Doch nun entdeckten Journalisten neue Details über Trumps Gesundheit.
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Schon 2017 schrieb Epstein in einer E-Mail: "Einige beim Abendessen mit Donald gestern Abend waren wegen Demenz besorgt. Sehr viel Make-up. Er erkannte alte Freunde nicht wieder." Er schickte die E-Mail an den späteren Trump-Biografen und Journalisten Michael Wolff.
Bei "exzellenter Gesundheit"
Seit einigen Monaten wird über den Gesundheitszustand von Trump spekuliert. Dafür gab es einige Anzeichen, wie etwa eine von ihm selbst bekannt gegebene MRT-Untersuchung, Blutergüsse an seiner rechten Hand, geschwollene Knöchel und seine geschlossenen Augen bei offiziellen Presseterminen. Das letztgenannte wurde oft als Nickerchen interpretiert.
Die Demenz-Theorie wurde vom Weißen Haus dementiert. Der US-Präsident sei bei "exzellenter Gesundheit". Laut Regierungssprecherin Karoline Leavitt hat Trump die blauen Flecken durch das ständige Händeschütteln. Später traten die Flecken auch auf Trumps linker Hand auf.
Ministerpräsident dementiert Äußerung
Laut dem US-Medium "Politico" hat im Jänner der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bei Gesprächen mit Diplomaten Zweifel an Trumps Geisteszustand geäußert. Er sei besorgt über den "psychischen Zustand" des US-Präsidenten. Fico bestritt später die Aussage und warf dem Medium falsche Berichterstattung vor.
Gegenüber dem "Stern" machte der ehemalige Dozent der Johns-Hopkins-Universität, Psychologe John Gartner, eine Ferndiagnose: "Früher konnten wir Jahr für Jahr Unterschiede bei ihm sehen. Jetzt sehen wir sie von Monat zu Monat: Wenn er während Kabinettssitzungen minutenlang die Augen geschlossen hält, in seinen Reden zunehmend abschweift oder wiederholt Grönland mit Island verwechselt. Besonders aber merkt man die Demenz an der Art, wie er sich immer grotesker, hemmungsloser und sozial unangemessener ausdrückt."