Ghislaine Maxwell will bei einer für Montag geplanten Anhörung vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses die Aussage verweigern.
Sie wurde 2021 wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch an minderjährigen Mädchen durch den verstorbenen US-Finanzier Jeffrey Epstein verurteilt und verbüßt eine 20-jährige Haftstrafe.
Maxwell wolle von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen, heißt es in einem Schreiben des demokratischen Abgeordneten Ro Khanna an den Ausschussvorsitzenden James Comer vom Sonntag. Statt einzelne Fragen zu beantworten, wolle sie zu Beginn der Anhörung eine vorbereitete Erklärung verlesen. Khanna wies darauf hin, dass diese Absicht im Widerspruch zu Maxwells früherem Verhalten stehe.
Hintergrund der Anhörung ist die Veröffentlichung von Millionen interner Dokumente in der Affäre Epstein durch das US-Justizministerium. Eine Stellungnahme von Maxwells Anwalt lag zunächst nicht vor.