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Schiffbruch

Zehn Illegale bei Fahrt nach Italien ertrunken

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Am Seeweg nach Italien erlitt ein Schiff vor Sizilien Schiffbruch. Zehn Migranten ertanken dabei.

Vor den sizilianischen Küsten ist es am Freitag zu einem Flüchtlingsdrama gekommen. Die Leichen von zehn illegalen Immigranten sind von der Besatzung eines italienischen Fischerbootes im Kanal von Sizilien zwischen Italien und Libyen geborgen worden. Wie die sizilianische Küstenwache mitteilte, konnte die Besatzung des Schiffes 27 Personen retten, nachdem deren Schlauchboot gekentert war. Die Überlebenden wurden nach Sizilien gebracht.

Wegen starker Wellen kippte das Schlauchboot um, alle Flüchtlinge seien ins Wasser gefallen, berichtete die Küstenwache. "Die Migranten schrieen und baten um Hilfe", berichtete der Kapitän des Fischkutters, das die überlebenden Flüchtlinge gerettet hat. Die Besatzung des Fischerbootes hatte bereits im vergangenen November 54 Migranten gerettet, die 30 Seemeilen vor der Insel Lampedusa gekentert waren.

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