Bei Braunschweig

Zug rammt Lkw - 16 Verletzte

Der Lastwagenfahrer nahm eine Abkürzung und geriet auf die Gleise.

Ein Lastwagenfahrer hat eine verbotene Abkürzung über eine Bahnstrecke gewählt und damit in Braunschweig (Niedersachsen) ein Unglück mit 16 Verletzten verursacht. Ein Regionalzug stieß am Mittwoch in der Früh mit dem Getreide-Lkw zusammen, der über die Gleise gefahren war, weil die Zufahrt zu einer Mühle noch versperrt war. Der vordere Waggon des zweiteiligen Dieseltriebwagens entgleiste und landete auf einem Feld.

Nicht in Lebensgefahr
Mit dem Zug waren viele Berufsschüler unterwegs. Es entstand enormer Schaden, die Strecke wurde gesperrt. Drei der Reisenden wurden schwer verletzt, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr. Sie erlitten Kopf-, Becken- und Bauchverletzungen.

Statt des noch mit einem Tor versperrten Zufahrtsweges parallel zur Bahnstrecke hatte der Lastwagenfahrer nach Erkenntnis der Feuerwehr eine Abkürzung über die Bahngleise zu dem Werksgelände gesucht. Dabei fuhr er sich fest. Der 53-Jährige stieg aus, um Hilfe zu holen, er blieb unverletzt. Der Tempo 80 fahrende Zug fuhr trotz einer Notbremsung frontal auf den stehenden Lastwagen auf und schleifte ihn 50 Meter weit mit. 30 Tonnen Weizen, die der Laster geladen hatte, verteilten sich auf den erheblich beschädigten Gleisen.



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