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Acht Tote bei Geiselbefreiung

Das Schicksal des italienischen Rotkreuz-Mitarbeiters, der befreit werden sollte, ist unklar. Unter den acht Toten sind vier Polizisten und vier Rebellen.

Bei einem Schusswechsel zwischen den Entführern eines italienischen Rotkreuz-Mitarbeiters und der Polizei sind im Süden der Philippinen acht Menschen ums Leben gekommen. Die Rebellen der islamistischen Terrororganisation Abu Sayyaf haben das Feuer eröffnet, nachdem die Polizei ein Guerilla-Camp auf der Insel Jolo rund 1.000 Kilometer südlich von Manila überrannt hatte. Von der Geisel, Eugenio Vagni, fehlte jede Spur. Unter den Toten waren vier Polizisten und vier Rebellen.

Vagni arbeitet für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Er war vor fast vier Monaten mit zwei Kollegen im muslimischen Süden der Philippinen entführt worden. Diese beiden, ein Schweizer und eine Philippina, sind in der Zwischenzeit freigekommen. Abu Sayyaf wird mit dem internationalen Terrornetzwerk Al-Kaida in Verbindung gebracht und gilt als Urheberin zahlreicher Anschläge und Entführungen.

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