Verschwörungstheorie

Ahmadinejad wirft USA Attentatspläne vor

Mahmoud Ahmadinejad attackiert scharf die USA: Washington habe seine Entführung geplant. Er werde, falls nötig, Details enthüllen.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat den USA vorgeworfen, sie hätten geplant, ihn während seines Besuchs im Irak zu entführen und zu ermorden. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch wies Ahmadinejad jene zurecht, die Zweifel an seiner Darstellung geäußert hatten. "Wenn es nötig ist, werde ich Details dieses Plans enthüllen", erklärte er nach Angaben der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA.

Am Montag hatte ein Berater des Präsidenten behauptet, es habe eine Verschwörung zur Ermordung Ahmadinejads während des Welternährungsgipfels in Rom Anfang Juni gegeben. Der iranische Präsident selbst hatte einige Tage zuvor erstmals den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten vorgeworfen, sie hätten geplant, ihn während seines Besuchs im Irak im März zu entführen und zu ermorden.

Die Hauptverantwortlichen, die USA, hätten angesichts der "Beweislast" seine Darstellung nicht dementieren können, behauptete Ahmadinejad am Mittwoch. Er zeigte sich zudem "verwundert", dass auch "einige Personen" im Irak und sogar im Iran seine Vorwürfe zurückgewiesen hätten, obwohl sie über diese Pläne gar nicht informiert gewesen sein hätten dürfen.

Foto: (c) APA

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