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Mehrere Bomben

Anschlagserie im Nordirak mit etwa 40 Toten

Bei einer Serie von Bombenanschlägen in zwei nordirakischen Provinzen sind am Dienstag an die 40 Menschen ums Leben gekommen.

Allein in Bakuba, der Provinzhauptstadt von Diyala, rissen zwei Selbstmordattentäter 27 Menschen mit in den Tod. Der Anschlag, bei dem an die 70 Menschen verletzt wurden, richtete sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen gegen eine Rekrutierungsstelle der Armee. Die Mehrzahl der Toten seien Armeeanwärter gewesen, hieß es in den Kreisen weiter.

Al-Kaida als Drahtzieher
Stunden später erschütterten drei Bombenanschläge die Stadt Mossul in der Provinz Niniweh. Beim schwersten der Angriffe tötete ein Selbstmordattentäter nach Angaben des US-Militärs acht Menschen. In Polizeikreisen war von fünf Toten die Rede.

US-Vertreter halten die Anschläge für das Werk des Terrornetzwerks Al-Kaida. Die Attentate sollten zeigen, dass trotz verbesserter Sicherheitslage mit der Extremistengruppe gerechnet werden müsse. Die Regierung hat in der Provinz Diyala eine Offensive gegen die Bewegung angekündigt.

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