Aus der FARC-Geiselhaft befreit: Ingrid Betancourt

Brief an Sarkozy

Entführer von Betancourt entschuldigt sich

Der FARC-Guerillero Vega wurde wegen der Entführung Betancourts zu 34 Jahren Haft verurteilt. Sarkozy bemüht sich seit Monaten um deren Freilassung.

Der inhaftierte Entführer der ehemaligen kolumbianischen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt hat sich in einem Brief an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy für die Tat entschuldigt. Betancourt, die neben der kolumbianischen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, wird seit 2002 von Rebellen der linksgerichteten Guerilla-Gruppe FARC als Geisel festgehalten. Sarkozy hat sich in den vergangenen Monaten vergeblich um ihre Freilassung bemüht.

Er bereue die Entführung Betancourts, schrieb der 36-jährige FARC-Guerillero Nolberto Uni Vega in dem Brief an Sarkozy aus der Haft. Die Entführung sei nicht geplant gewesen. Betancourt sei den Rebellen zufällig an einem Kontrollpunkt in die Hände gefallen.

Uni ist wegen der Entführung Betancourts zu 34 Jahren Haft verurteilt worden. Er traf am Dienstag im Gefängnis in Combita mit Reportern zusammen und übergab ihnen den Brief.

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