Doppelgänger

Putin tot? Jetzt reagiert Kreml auf Gerüchte

Teilen

Seit einigen Tagen kursieren beharrlich Gerüchte, dass der russische Präsident Wladimir Putin verstorben sei – nun hat sich sogar der Kreml dazu geäußert.

Sollte die Nachricht vom Tod des russischen Präsidenten Wladimir Putin (71) wahr sein, hätte das erhebliche Auswirkungen auf die Welt und den Krieg in der Ukraine. Doch bislang sind dies nur Gerüchte, die immer wieder in den sozialen Medien auftauchen. So wird behauptet, Putin sei schwer krank und lasse öffentliche Auftritte von einem Doppelgänger abhalten. Beweise für diese Behauptungen gibt es bisher jedoch keine.

Telegram-Kanal verbreitet Gerücht

Nun hat ein bekannter Telegram-Kanal erneut die Meldung verbreitet, dass Wladimir Putin am Wochenende einen Herzinfarkt erlitten und in einem luxuriösen Palast in Waldai zusammengebrochen sei. Ärzte hätten vergeblich versucht, ihn wiederzubeleben.

Der Kanal "General SVR" behauptet, die Ärzte hätten Putin um 20.42 Uhr für tot erklärt. Angeblich seien die Ärzte nun in einem Raum mit Putins Leiche eingeschlossen und würden von Mitgliedern des Sicherheitsdienstes des Präsidenten festgehalten.

Wie erwartet verbreitete sich die Meldung schnell im Netz, auch wenn viele sofort ihre Zweifel daran äußerten. Nun sah sich der Kreml genötigt, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti Stellung zu beziehen. Kremlsprecher Dimitri Peskow bezeichnete den Bericht als "absurden Unsinn".

Dementi von Peskow

Auf die Frage nach den vermeintlichen Herzproblemen Putins antwortete Peskow: "Es geht ihm gut. Das ist nur weiterer Unsinn." Und weiter: "Solche Geschichten sind Fake News, die von einigen Medien mit erstaunlicher Beharrlichkeit diskutiert werden. Im Kreml nehmen wir das mit einem Lächeln zur Kenntnis."

Auch die Behauptung, Putin lasse öffentliche Auftritte von Doppelgängern abhalten, wies Peskow zurück. "Ich kann sagen, dass es keine Doppelgänger gibt."

Die Frage, warum der Telegram-Kanal das Gerücht so beharrlich verbreitet, bleibt offen. Es wird spekuliert, dass hinter dem Kanal ehemalige Vertraute Putins stehen könnten, die nun in Ungnade gefallen sind und ihm schaden wollen.

Und um alle Gerüchte zu entkräften: Am Donnerstag wurde ein quicklebendiger Wladimir Putin beim Besuch des Raumfahrtzentrums in Koroljow bei Moskau gesichtet. Außer natürlich, es handelte sich um einen Doppelgänger ...

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten