Der libanesische Premierminister Fuad Siniora (re.) bei Gesprächen mit Claude Gueant (li.)

Auf 21. November

Libanesische Präsidentenwahl wieder verschoben

Die Wahl des neuen libanesischen Staatspräsidenten ist abermals verschoben worden.

Parlamentspräsident Nabih Berri hat am Samstag in Beirut die für Montag einberufene Parlamentssitzung absagen lassen, um weitere Verhandlungen zwischen den verfeindeten politischen Lagern über eine Konsenskandidatur zu ermöglichen. Die Abgeordneten sollen nun am 21. November zusammentreten, um den Nachfolger des am 24. November aus dem Amt scheidenden Staatspräsidenten Emile Lahoud zu bestimmen.

Am 25. September und am 23. Oktober war die Wahl nicht zustande gekommen, weil das erforderliche Zwei-Drittel-Quorum der 128 Parlamentsmitglieder nicht erreicht wurde. Die Außenminister Frankreichs und Italiens, Bernard Kouchner und Massimo D'Alema, werden jetzt zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen in Beirut erwartet. Zuletzt hatten sie sich im Oktober gemeinsam mit ihrem spanischen Kollegen Miguel Angel Moratinos als Vermittler zwischen dem pro-westlichen Regierungslager und der von Syrien unterstützten Opposition einzuschalten versucht.

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